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Sanierung
Ein Zentrum für die Jugend am Bahnhof Wittstock

Die Schlosserei am Bahnhof wurde saniert.
Die Schlosserei am Bahnhof wurde saniert. © Foto: Stadt Wittstock
MOZ / 26.05.2020, 18:15 Uhr - Aktualisiert 26.05.2020, 20:59
Wittstock (MOZ) In Wittstock sind die Sanierungsarbeiten an der ehemaligen Wagenwerkstatt sowie der einstigen Schlosserei des Bahnbetriebswerkes abgeschlossen. Beide Objekte sind Teil der Reaktivierung des Bahnhofes und wurden jüngst offiziell den künftigen Nutzern übergeben.

Schlosserei von 1885

Im Juni 2018 wurde mit der Sanierung der 1885 erbauten Schlosserei begonnen. Etwa 90 Prozent der Außenwände und Trennwände sowie das komplette Dach wurden instandgesetzt. Ebenfalls neu sind die Fenster, Türen, der Sozialtrakt und alle Medien im Gebäude. Auch die Außenhülle des Wasserturmes ist saniert, aus brandschutztechnischen Gründen kann dieser jedoch nicht in die neue Nutzung einbezogen werden. Optisch aufgewertet wurde zudem die Außenanlage, unter anderem durch die denkmalgerechte Instandsetzung des historischen Drehwinkels, neue Sitzgruppen und Bänke.

Künftig soll die Schlosserei ein Domizil für die Jugendlichen der Stadt sein. Doch aufgrund der Corona-Einschränkungen muss das neue Jugendzentrum für die eigentlichen Adressaten vorerst noch geschlossen bleiben. Die Baukosten für das Objekt betragen 2,31 Millionen Euro, von denen 80 Prozent durch die Europäische Union und den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert wurden.

Wagenwerkstatt von 1910

Ebenfalls zur Reaktivierung des Bahnhofes zählt die Sanierung der ehemaligen Wagenwerkstatt, die im November 2018 begonnen und nun ebenfalls abgeschlossen wurde. Das Objekt ist ab sofort  als "Servicepunkt" für die Hausmeister der Stadtverwaltung nutzbar. Untergebracht sind dort Arbeitsgeräte und technische Ausstattung der Mitarbeiter. Zuvor wurde das Gebäude aus dem Jahr 1910 umfangreich saniert, neben dem kompletten Dach auch Teile des Außenmauerwerkes. Hinzu kommen neue Fenster, Türen, Medien, der Sozialtrakt und die Neugestaltung der Außenanlagen. Insgesamt wurden bei dieser Sanierungsmaßnahme 1,03 Millionen Euro investiert, von denen rund 705 000 Euro gefördert wurden.

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