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Berlin-Brandenburg siegt

Verfehlte knapp eine Platzierung am Freitag: Charlotte Höing auf Bajala vom LRFV Lentzke. Die 13-Jährige startet heute, am vierten Turniertag beim CSI, erneut.
Verfehlte knapp eine Platzierung am Freitag: Charlotte Höing auf Bajala vom LRFV Lentzke. Die 13-Jährige startet heute, am vierten Turniertag beim CSI, erneut. © Foto: Andreas Pantel
Christine Pantel / 12.01.2018, 21:11 Uhr
Neustadt (MZV) Neben den internationalen Reit-Stars hatten bereits am Freitag die "jungen Wilden" ihren Auftritt beim CSI Neustadt in der Graf-von-Lindenau-Halle. In der Springprüfung der Klasse M auf zwei-Sterne-S-Niveau ging es nicht nur um den Einzelsieg.

In der Einlaufprüfung zur Junior-Future-Tour geht es seit vielen Jahren auf diesem internationalen Parkett auch um den Mannschaftswettkampf der ostdeutschen Landesverbände. Der Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg als Gastgeber durfte zwei Jugend-Mannschaften U 25 stellen. Mit Chantal Rose (RSG Pritzwalk), Isabelle Grandke (Springclub Neuhäsen), Ludwig Sternberg (RFV Niederwerbig) und Kilian Lorenz (RFV Brieselang) hatte Landestrainer Bernd Peters die zweite Mannschaft ins Rennen geschickt, die dann dem Landesverband auch den Sieg bescherte.

Die Prignitzer Nachwuchsreiterin Chantal Rose setzte noch einen oben drauf und gewann die Einlaufprüfung der Klasse M** zur heutigen Junior-Future-Tour.

Die jüngste Teilnehmerin, Charlotte Höing vom Ländlichen Reit- und Fahrverein Lentzke, verfehlte am dritten Turniertag auf Bajala mit einem Abwurf ganz knapp eine Platzierung. Sie kann aber dennoch optimistisch in die Prüfung am Sonnabend starten. "Ich hatte eine falsche Entscheidung getroffen. Ich dachte, ich hätte noch Platz und habe noch einen Galoppsprung dazu gemacht. Das war falsch. Ich hätte die erste Distanz nehmen sollen", resümierte die 13-Jährige selbstkritisch wie ein Profi nach ihrem Ritt.

In der ersten internationalen Prüfung der Large Tour beim CSI in Neustadt hatte die Lokalmatadorin Laura Strehmel (RFV HLG Neustadt) etwas Pech. Riesen Applaus erntete sie zwar bei ihrem Null-Fehler-Ritt, denn mit Levinia blieb sie als erste des Starterfeldes fehlerfrei, nachdem alle anderen vor ihr nur mit Makeln durch den Parcours gekommen waren. Strehmel schrammte dennoch mit 63,08 Sekunden an der Platzierung ganz knapp vorbei. Der Pole Wojciech Wojcianiec galoppierte nach 55,75 Sekunden als schnellster über die Ziellinie, Mario Stevens brauchte 57,07 und Robert Bruhns 57,10 Sekunden.

Die ersten Starter am Freitag waren die Amateur-Reiter. Hier konnte auch Vanessa Müller (LRFV Lentzke) mit Dabea in der Bronze-Tour wieder in die Platzierung reiten. Dies war ihr schon am Vortag gelungen. In der Silver-Tour schaffte das auch die Prignitzerin Sophia Geistlinger. Und in der Gold-Tour wiederum machte es Saskia Ohrmund vom Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt ihren Reit- Kolleginnen gleich.

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