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Neuordnung im Neubaugebiet

Weichen: Die Spielplätze neben der Fischbüchse und der alten Poliklinik werden aufgegeben.
Weichen: Die Spielplätze neben der Fischbüchse und der alten Poliklinik werden aufgegeben. © Foto: MZV
Siegmar Trenkler / 14.01.2018, 11:30 Uhr - Aktualisiert 15.01.2018, 16:36
Neuruppin (MOZ) Mit dem geplanten Neubau auf dem ehemaligen Gelände des Jugendtreffs Fischbüchse im Neubaugebiet gehen eine Menge Veränderungen einher. Das Vorhaben der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft NWG wird das gesamte Viertel umkrempeln. Laut NWG-Chef Robert Liefke möchte die Gesellschaft drei Spielplätze umverlegen und auf der Freifläche an der Kreuzung Junckerstraße/Heinrich-Rau-Straße gegenüber dem Reiz bündeln.

Geplant ist als neue Fischbüchse nicht nur ein Ersatz für den alten Flachbau. Es wird ein dreistöckiges Gebäude, in dem die untere Etage später von der Initiative Jugendarbeit Neuruppin (IJN) genutzt werden kann. "Wir bauen das erst einmal wie ein Wohngebäude und arbeiten mit variablen Wänden für die Räume der IJN", so Liefke. In den Stockwerken darüber ist Platz für vier bis sechs Wohnungen, die die NWG als Reserve nutzen möchte, falls etwa Mieter nach einer Havarie kurzzeitig woanders untergebracht werden müssen. "Vielleicht wird da auch eine Maisonettewohnung daraus, oder eine Fünf-Zimmer-Wohnung", so Liefke. Wichtig sei nur, dass die Räume nicht leerstehen, aber auch nicht dauerhaft in Benutzung seien.

Im Zuge der Bauarbeiten wird auch der Spielplatz neben dem Neubau verlegt - auf die andere Straßenseite. Das Areal wird nämlich während der Bauarbeiten benötigt und später als Behindertenparkplatz. Der neue Spielplatz ist zugleich Ersatz für zwei weitere: für den nur noch in Teilen vorhandenen neben der Poliklinik, auf dem das neue IHK-Gebäude entstehen soll, und den Spielplatz auf dem Hof zwischen der Juncker- und der Hermann-Matern-Straße. Diese Fläche möchte die NWG erwerben und neu gestalten. Dort sei derzeit die Parkplatzsituation sehr schwierig, die AWU habe Probleme beim Rangieren, und die Größe der Wäschetrockenplätze soll ebenfalls angepasst werden an den echten Bedarf. Bis diese Pläne aber komplett umgesetzt sind, werden nach Liefkes Schätzung noch zwei bis drei Jahre vergehen. Aktuell werde an der Planung für den Fischbüchsen-Nachfolger gearbeitet.

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