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Flüchtlingspolitik
Familiennachzug bei Montagsdemo gefordert

Dem Nieselregen getrotzt: Rund 50 Teilnehmer waren zur Montagsdemo auf dem Schulplatz erschienen.
Dem Nieselregen getrotzt: Rund 50 Teilnehmer waren zur Montagsdemo auf dem Schulplatz erschienen. © Foto: MZV
Siegmar Trenkler / 13.03.2018, 06:30 Uhr
Neuruppin (MOZ) Die deutsche Bundesregierung hat mit ihrer Entscheidung, den Familiennachzug für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutzstatus zu begrenzen, die Grenzen des Grundgesetzes verlassen. Das zumindest erklärten mehrere Redner bei der Montagsdemo auf dem Neuruppiner Schulplatz, zu der das Aktionsbündnis "Neuruppin bleibt bunt" eingeladen hatte.

Rund 50 Teilnehmer waren trotz Nieselregens auf dem Platz erschienen, um für eine Änderung in der deutschen Flüchtlingspolitik zu demonstrieren. Neben Organisator Martin Osinski waren unter den Rednern auch der Linken-Landratskandidat Christian Scherkenbach, Karoline Waack vom Kirchenkreis Wittstock-Ruppin sowie zwei syrische Flüchtlinge, die davon berichteten, wie sie die Trennung von ihren Familien erlebt haben. Waack erinnerte daran, dass auch Josef nach der Geburt seines Sohnes Jesus geflüchtet war. Scherkenbach wies darauf hin, dass Hass am besten dort gedeiht, wo kräftig Angst geschürt wird. Dies geschehe derzeit im Panikland Deutschland. Osinski hob als einzigen Lichtblick hervor, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und CDU geplante monatliche Begrenzung auf 1000 Nachzügler aktuell noch kein Gesetz sei.

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