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Infrastruktur
Tanken in bester Lage

Noch zugewuchert: Geht es nach der Stadt Neuruppin, wird der Uferwanderweg so schnell wie möglich weitergebaut.
Noch zugewuchert: Geht es nach der Stadt Neuruppin, wird der Uferwanderweg so schnell wie möglich weitergebaut. © Foto: Eckhard Handke
Judith Melzer-Voigt / 12.07.2018, 16:51 Uhr
Neuruppin (MOZ) Am Ufer des Ruppiner Sees tut sich einiges: Die Stadt Neuruppin ist gerade dabei, den Bauantrag für eine Wassertankstelle und ein Servicegebäude am Uferwanderweg in Richtung Bahndammbrücke zu stellen. Das bestätigte Uta Richter vom Tiefbauamt. Ab der kommenden Woche sollen außerdem die Ausschreibungsunterlagen für den weiteren Ausbau des Uferwanderweges veröffentlicht werden. Damit rückt das Projekt einen entscheidenden Schritt näher.

Für das Servicegebäude wird indes noch ein Betreiber gesucht. Der entsprechende Vertrag ist schon fertig und geprüft. Er wird noch diese Woche veröffentlicht, so Richter. „Wir werden das zwar bauen, auch unter Zuhilfenahme von Fördermitteln“, ergänzte Baudezernent Arne Krohn. „Aber natürlich werden wir es nicht selbst betreiben. Ich denke, dass es ein ganz interessantes Angebot ist.“ In besagtem Servicegebäude soll unter anderem das Büro des Hafenmeisters untergebracht werden. Dort befinden sich auch Toiletten, Duschen, eine Waschmaschine, Abfallcontainer und eine Annahmestation für Fäkalien aus Booten. Ergänzt wird das Ganze mit einer Steganlage samt Wassertankstelle und diversen Anlegeplätzen für Gastanleger. „Dieses Angebot haben wir ja noch nicht großartig“, so Uta Richter.

In der Ausschreibung wird außerdem die Option festgehalten, das jetzt noch vor Ort vorhandene Bootshäuschen zu nutzen. Dieses wird seitens der Stadt Neuruppin soweit zurückgebaut, dass nur noch eine Plattform übrig ist. Der neue Betreiber bekommt dann zwar einige gestalterische Vorgaben, kann diesen Standort aber selbst entwickeln. „Es wird ihm freigestellt, was er dort auf die Plattform bringt“, so Richter. Eine Option sei unter anderem ein gastronomisches Angebot. Auch eine Terrasse sei möglich. „Ich denke, das ist eine ganz reizvolle Sache“, meinte Arne Krohn.

Vor Ort wird derzeit schon gebaut. Dabei handelt es sich aber um den privaten Hafen der Prima-Gruppe gleich in der Nachbarschaft zum städtischen Projekt.

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