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Polizeieinsatz
19-Jähriger zündet eigene Matratze an

Die Feuerwehr musste das Feuer im Wohnheim löschen.
Die Feuerwehr musste das Feuer im Wohnheim löschen. © Foto: Patrik Rachner
Odin Tietsche / 18.07.2018, 10:12 Uhr
Neuruppin (MOZ) Ein 19-Jähriger hat in der Nacht zu Mittwoch in einem Wohnheim in der Erich-Dieckhoff-Straße seine Matratze angezündet. Bereits zuvor hatte der Jugendliche Suizidabsichten geäußert. Gegen 2.15 Uhr bemerkte schließlich ein Mitarbeiter einer Wachschutzfirma den Rauch, der aus dem Zimmer kam.

Der junge Pakistaner hatte seine Matratze angezündet, als das Feuer entdeckt wurde, flüchtete er nach draußen. Dort beschädigte er zehn geparkte Autos, ehe er zum Ruppiner See rannte.

Die Feuerwehr musste indes das Feuer in dem Wohnheim löschen, die 140 restlichen bewohner mussten evakuiert werden. Vier von ihnen mussten mit leichten rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden. Das Zimmer ist vorerst nicht bewohnbar, die restlichen Heimbewohner konnten aber kurz darauf in ihre Zimmer zurückkehren.

Beamte der Polizei entdeckten den 19-Jährigen schließlich in einem Gebüsch am Ufer des Ruppiner Sees. Da er sich jedoch heftig gegen seine Festnahme wehrte, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen und konnten ihn anschließend überwältigen und festnehmen. Wie Polizeisprecher Stefan Rannefeld auf Nachfrage am Mittwochmorgen bestätigt hat, soll noch im Laufe des Tages eine Entscheidung gefällt werden, wie es mit dem 19-Jährigen weitergeht. Eventuell wird er bereits einem Richter vorgeführt.

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