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Handball
Überhastet am Kreis

Tormaschine: Fabio Pastor zählte im ersten Pflichtspiel des HC Neuruppin zu den Treffsichersten. Zehnmal netzte die Linkshand gegen Wittenberge ein. Doch in der finalen Aktion verdrehte er sich das Sprunggelenk und musste vom Parkett getragen werden.
Tormaschine: Fabio Pastor zählte im ersten Pflichtspiel des HC Neuruppin zu den Treffsichersten. Zehnmal netzte die Linkshand gegen Wittenberge ein. Doch in der finalen Aktion verdrehte er sich das Sprunggelenk und musste vom Parkett getragen werden. © Foto: Matthias Haack
Matthias Haack / 03.09.2018, 10:09 Uhr - Aktualisiert 03.09.2018, 10:56
Neuruppin (MOZ) Genau das wollte Trainer Michael Drefahl verhindern: Druck nach dem ersten Spiel. Aber seine Mannschaft vom HC Neuruppin kassierte am Sonntag eine Heimniederlage. Eine vermeidbare. Denn bis drei Minuten vorm Abpfiff führte der HCN gegen Wittenberge noch.

Was dann kam, war für kaum einen im Sportcenter nachzuvollziehen. Die Neuruppiner verloren die Ordnung und Disziplin auf der einen Seite. Auf der anderen nahmen sie sich Würfe, die überhastet abgegeben wurden. Wittenberge bekam Oberwasser und glich zum 26:26 aus. Ein Unentschieden hatte es mehrfach schon in der zweiten Halbzeit gegeben. Doch nun traf Konrad Naumann und bescherte seiner Mannschaft die erste Führung im Match. Der HCN schaffte es nicht mehr, die drohende Niederlage abzuwenden.

Dabei hatte es in Minute 55 noch nach einem Sieg der Neuruppiner ausgesehen. Mit 25:23 führten sie und hatten den nächsten Wurf auf ihrer Seite. Doch der Keeper hielt nicht nur, Naumann und Markus Walter trafen dann. Christian Koall bekam in dieser Situation seine dritte Zeitstrafe. Der HCN musste in Unterzahl weiterspielen. Eine Minute darauf wurde auch Jonas Simon vom Parkett geschickt. Der HCN hatte Ballbesitz, aber zu viert gegen sechs kaum eine Möglichkeit zum Vollenden. Marcel Pekrul gelang dennoch das 27:27. Im Gegenzug landete das Leder von Konrad am Neuruppiner Innenpfosten.

Trainer Michael Drefahl sprach von einer „unmotivierten Phase von uns“, die dem Heimteam den Sieg kostete. Wittenberge spielte genauso, wie er es geahnt hatte. Nur „trafen wir zeitweise im Angriff die falschen Entscheidungen.“ Seine Heimpremiere ging daneben. Und weil seine Mannschaft noch zwei weitere Heimspiele vor der Brust hat, ist der Druck gewachsen, zumal Wittenberge ein Aufsteiger ist. Weiter geht es am Sonntag gegen Eichstädt und eine Woche darauf gegen Altlandsberg II.

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