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MSV Neuruppin wartet weiter auf ersten Dreier

Dreier liegen gelassen: Der MSV Neuruppin ließ dem starken 1:1 bei TuS Sachsenhausen am Sonnabend ein 0:2 gegen den FSV Bernau folgen. Vadim Logins (in Rot) war hier im Zweikampf mit Damir Coric. 132 Zuschauer kamen ins Volksparkstadion.
Dreier liegen gelassen: Der MSV Neuruppin ließ dem starken 1:1 bei TuS Sachsenhausen am Sonnabend ein 0:2 gegen den FSV Bernau folgen. Vadim Logins (in Rot) war hier im Zweikampf mit Damir Coric. 132 Zuschauer kamen ins Volksparkstadion. © Foto: Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 03.09.2018, 10:30 Uhr - Aktualisiert 03.09.2018, 10:42
Neuruppin (MOZ) Der MSV Neuruppin ist mit einer Niederlage in die Heimspiel-Saison der Fußball-Brandenburgliga gestartet. In einer bissig geführten Partie mit nur wenigen klaren Chancen für beide Mannschaften unterlag das Bloch-Team am Sonnabend mit 0:2 (0:0).

Denn: Die so wichtige Führung für dieses umkämpfte Spiel gelang dem FSV Bernau. „Gehen wir in Führung, läuft die Partie anders“, war sich MSV-Coach Henry Bloch sicher. Auch sein Gegenüber, Christian Städing, sah das so. „Macht der MSV das erste Tor, wird es verdammt schwer für uns. So aber sind wir glücklich“, erklärte der FSV-Trainer und fügte an: „Ich finde, der Sieg ist nicht unverdient. Denn in der zweiten Halbzeit habe ich uns etwas besser gesehen, ohne dass wir große Möglichkeiten hatten.“

Für den Dosenöffner aus Bernauer Sicht hatte Philipp Pönisch in der 66. Minute gesorgt. Nach einem Pressschlag mit Kevin Blumenthal blieb der Sommer-Zugang aus Sachsenhausen im Strafraum am Ball. Mit seinem starken linken Fuß schloss er humorlos zur Führung ab. In den Minuten zuvor hatte der Gast den Druck erhöht und den MSV in die Defensive gedrängt. Dieser Treffer hatte sich abgezeichnet.

Neben eben dieser wichtigen Führung führte FSV-Trainer Städing vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die Bissigkeit und vor allem die gemeinschaftliche Defensivarbeit als Sieg bringende Faktoren. Und schließlich machte Kim Schwager in der Nachspielzeit mit einem abgefälschten Schuss aus der zweiten Reihe den Dreier perfekt. Der Jubelkreis der FSV-Familie folgte kurz darauf.

In der ersten Halbzeit, die von Taktik geprägt war, schlossen beide Teams geschickt die Räume. Es ging intensiv zu. Klare Torchancen? Fehlanzeige. Erst ein Fallrückzieher von Bernaus Ümit Ejder verzückte die Fans (40.). Sehenswert, ja – erfolgreich, nein. Doch die Partie nahm nach dieser Aktion Fahrt auf. Im Gegenzug bediente Lukas Japs Marcel Weckwerth, der, energisch gestört, die Kugel nicht im Netz unterbringen konnte. Mit dem Pausenpfiff war es erneut der MSV-Kapitän, der die Neuruppiner Führung auf dem Fuß hatte. Seinen Schuss aufs leere Tor klärte Christian Amuri mit einer beherzten Rettungstat. „Das waren die Chancen, die wir nutzen müssen“, ärgerte sich MSV-Trainer Bloch bei seiner Nachbetrachtung. „Es war von vornherein klar, dass wir gegen diese Top-Mannschaft nicht viele Möglichkeiten bekommen würden.“

Zum Ende hin rannte der MSV zwar an, wehrte sich vehement gegen die drohende Niederlage, doch es fehlten die Durchschlagskraft und die nötige Zielstrebigkeit.

Am kommenden Sonnabend steht für den MSV in der zweiten Runde des Landespokals beim 1..FC Frankfurt an.

MSV Neuruppin: Fraufarth – Krüger, Blumenthal, Schultka (73. Horstmann) – Alexander Riehl – Müller, Japs, Logins (70. Florian Riehl), Vladimirov (78. Milushev) – Lemke, Weckwerth

FSV Bernau: Pehl (60. Schadow), Amuri, Coric, Schöffel, Wannke – Savkovic, Pönisch – Ejder (74. Heidrich), Schwager – Machut

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