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Wolfsrisse
Siebenköpfiges Wolfsrudel für Krangener Risse verantwortlich

Wolfgang Wernicke aus Krangen hat bei drei Angriffen innerhalb einer Woche 14 Stück Dam-, Rot- und Muffelwild verloren. Danach wurden Fotofallen aufgestellt, mit deren Hilfe ein siebenköpfiges Wolfsrudel aufgenommen wurde.
Wolfgang Wernicke aus Krangen hat bei drei Angriffen innerhalb einer Woche 14 Stück Dam-, Rot- und Muffelwild verloren. Danach wurden Fotofallen aufgestellt, mit deren Hilfe ein siebenköpfiges Wolfsrudel aufgenommen wurde. © Foto: MOZ/Siegmar Trenkler
Siegmar Trenkler / 11.01.2019, 16:22 Uhr
Krangen (MOZ) Wenige Tage nach den Angriffen von Wölfen auf Dam-, Rot- und Muffelwild in einem Gehege bei Krangen steht die Größe des Raubtierrudels fest. Wie das brandenburgische Landesamt für Umwelt am Freitag bestätigte, sind mithilfe von Fotofallen insgesamt sieben Wölfe in dem Gebiet nachgewiesen worden.

Aufgestellt wurden die Fallen, nachdem der Wildtierhalter Wolfgang Wernicke innerhalb einer Woche insgesamt 14 Stück Wild verloren hatte. Um weiteren Vorfällen vorzubeugen, hatte Wernicke nach dem letzten der drei Angriffe einen zusätzlichen Elektrozaun aufgestellt. Dieser scheint bislang Wirkung zu zeigen. „Seitdem gab es keine neuen Risse“, bestätigte Wernicke.

Die sieben Wölfe, die sich zwischen Silvester und der Nacht zum vergangenem Montag unter dem Zaun des zehn Hektar großen Wildtier-Geheges durchgegraben hatten, bilden ein Rudel, das für weitaus mehr Risse von Nutztieren verantwortlich sein könnte. Da die Tiere pro Nacht mehr als 50 Kilometer zurücklegen, könnten auch Angriffe im Raum Zippelsförde und in Flecken Zechlin auf ihr Konto gehen. In dem Rheinsberger Ortsteil  hatten im vergangenen Jahr Hobbyzüchter mehrere Schafe verloren.

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