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Kegeln
Wieder auf Meisterkurs

Nur selten gefehlt: Alexander Wolski bestritt am Sonntag sein 300. Bundesliga-Spiel für den SV 90 Fehrbellin.
Nur selten gefehlt: Alexander Wolski bestritt am Sonntag sein 300. Bundesliga-Spiel für den SV 90 Fehrbellin. © Foto: privat
Peter Wolski / 11.03.2019, 06:30 Uhr
Fehrbellin Vor dem letzten Doppelspieltag liegen die Fehrbelliner Bundesliga-Kegler wieder auf Rang eins, zwei Punkte vor Meister Kiel, der in Schwerin und Seedorf jeweils einen Zähler erkämpfte.

In zwei Wochen haben die Kieler Heimrecht gegen Bergedorf und Hannover. Die Rhinstädter spielen bei den beiden Hauptstadtclubs Hertha BSC und Union. Vier Punkte müssen von den Fehrbellinern geholt werden, vorausgesetzt, die Kieler halten sich auf ihrer Heimbahn schadlos. Und auch Rekordmeister Hannover hat noch Titelchancen. Er muss in zwei Wochen aber in Oldenburg und Kiel siegen.

SV 90 - Stavenhagen3:0

(5400:5283 Holz, 51:27 EWP)

Die Startachse Alexander Wolski/Dirk Sperling sorgte für eine 68-Holz-Führung. Kurios: Alexander Wolski gelang mit 908 Holz zum dritten Mal in Folge auf der Heimbahn das gleiche Ergebnis. Dirk Sperling sicherte sich mit fünf Holz mehr wieder einmal den Tagesbestwert. Auf Seiten der Gäste konnten Klaus Wehrmann und Sven Wiesener 886 und 874 Holz abräumen. In der Mittelachse zeigte Dietmar Stoof eine sehr gute Leistung. Lohn war die Einstellung der Tagesbestleistung seines Kapitäns. Partner Benjamin Münchow quälte sich über alle vier Bahnen und konnte mit 871 Holz ein Kegel mehr erspielen als Andreas Huth. Da der zweite Stavenhagener Torsten Schwarz mit 890 Holz ein Topergebnis erkämpfte, war der Zusatzpunkt weiter offen. Die Schlussachse Jonathan Jaeger/Sebastian Krause sollte nun dafür Sorgen, dass der Dreier in der Rhinstadt bleibt. Aber Stavenhagens Steffen Ast hatte etwas dagegen: Lange Zeit sorgte er dafür, dass der Zusatzpunkt in Richtung Reutherstadt zu gehen drohte. Aber die 90er ließen sich nicht abschütteln. Trotz der Mannschaftsbestleitung von 897 Gästenholz blieben alle drei Punkte beim Favoriten. Sebastian Krause lag noch zehn Holz über dem Bestwert des Gästekeglers, und auch Jonathan Jaegers 888 Holz sollten für den 50. Dreier in Folge reichen, da der zweite Stavenhagener Klaus-Dieter Zaluski nur 866 Holz im Protokoll hatte.

SV 90 - Stralsund3:0

(5362:5209, 56:22)

Für Alexander Wolski gab es bereits vor dem ersten Wurf Grund zur Freude. Seit 14 Jahren spielen die 90er in der Bundesliga. Es war nun gegen Stralsund das 306. Spiel. Der Rhinstädter trug an diesem Tag zum 300. Mal das Trikot seines Heimatvereins und konnte als Erinnerung ein Präsent entgegennehmen.

Es sollte ein Arbeitssieg für das Fehrbelliner Sextett werden. Alexander Wolski (891) und Dirk Sperling (906) brachte die 90er Farben mit 63 Holz sicher in Führung. Für Kegler von der Ostsee kamen Andreas Kammann und Manfred Dill auf 860 und 874 Hölzer. Auch der Mittelblock ging erwartungsgemäß an die Hausherren. Dietmar Stoof erspielte mit 897 Holz Durchgangsbestwert. Benjamin Münchow folgte mit 881 Hölzer. Da die Stralsunder Udo Arndt und Joachim Rasch den Wettkampf mit 854 beziehungsweise 878 Holz beendeten, lagen alle vier 90er vorne. Somit war für die Stralsunder sogar die Höchststrafe drin. Dass es nicht dazu kam, konnten die Gäste Torsten Hochmann verdanken, der mit 883 Holz zwei Holz über dem Ergebnis von Benjamin Münchow lag. Partner Christian Ziems beendete den Wettkampf mit 860 Holz. Auf Gastgeberseite konnte Jonathan Jaeger mit 898 Holz das zweibeste Tagesergebnis erspielen. Sebastian Krause hatte neun Holz weniger auf dem Wettkampfzettel.

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