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Rheinsberger Kunsthandwerkermarkt mit 53 Ständen zum Staunen

Jürgen Rammelt / 14.04.2019, 17:45 Uhr - Aktualisiert 14.04.2019, 17:51
Rheinsberg (jr) Der Rheinsberger Kunsthandwerkermarkt lockte in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste in die Prinzenstadt. Obwohl die Temperaturen bei der 13. Auflage am vergangenen Wochenende eher Winterkleidung und am Sonntagvormittag einen Regenschirm verlangten, ließen sich die Besucher nicht davon abhalten, sich ins Getümmel zu stürzen.

Dabei sein ist alles. Das hatten sich zumindest die 53 Aussteller gesagt, die auf dem Kirch- und Triangelplatz für zwei Tage ihre Stände aufgebaut hatten. Neben einigen Töpfern und Keramik-Künstlern waren es vor allem unterschiedliche Handwerker, Glasgestalter und Holzschnitzer, die die Ergebnisse ihres künstlerischen Schaffens an den Mann oder die Frau bringen wollten. 

Der Rheinsberger Kunsthandwerkermarkt lockte viele Besucher an.
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Kunsthandwerkermarkt in Rheinsberg

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Aber auch zwei einheimische Gärtner und Blumenhändler, die Pflanzen, Kräuter, Gehölze sowie Sirup und Brotaufstriche im Angebot hatten, waren mit einem Stand vertreten. Es gab Holz- und Schmiedewaren, Schmuck, verschiedene Accessoires und besondere Kleidung wie Mützen, Hüte, Schals, Tücher und Strickwaren.

Ungewöhnliche Lampen

Einen Anziehungspunkt bildete der Stand von Stefan Grams aus Woltersdorf in der Nähe von Berlin, der als "Flaschenjunge" mit selbst angefertigten Windlichtern und Hängeleuchten vertreten war. Diese gestaltete er aus ungewöhnlichen Flaschen, in denen sich einmal Hochprozentiges befunden hatte. "Es ist meine Art des Glasrecyclings", erklärte der Bastler, der zum ersten Mal in Rheinsberg dabei war.

Aber auch Axel Schulz-Eppers aus Kronshagen bei Kiel sorgte mit seinen "Kerzenrestefressern" für Aufsehen. Dabei handelte es sich um einen speziellen Leuchter, bestehend aus einer Ober- und einer Unterschale, der mit einem Docht aus Glasfasern bestückt ist und selbst nicht abbrennt. In die Oberschale werden Wachsreste als Brennmaterial gegeben, die gewöhnlich im Haushalt anfallen und Abfall sind.

Bunte Perlen aus Glas

Einige Meter weiter befand sich der Stand von Ree Mack aus Bad Belzig, die aus farbigem Glas mittels einer Gasflamme bunte Perlen anfertigte. Diese Künstlerin zog ebenfalls die Blicke interessierter Besucher auf sich. Aber auch ein Stand mit Korb- und Holzwaren, dessen Händler aus Polen nach Rheinsberg gekommen waren, sowie Keramik aus Litauen vervollständigen das Angebot auf dem Kirchplatz. Auf dem Markt gab es auch Gold- und Silberschmuck sowie immer wieder Kunstkeramik und Porzellan in allen Formen – als Vasen, Teller, Krüge, Blumen und skurrile Tiergestalten. Honig, Schilder mit lustigen Sprüchen sowie Schmuck aus Naturmaterialien warben um Käufer.

Für Aufsehen auf dem Triangelplatz sorgten drei junge Leute aus Netzeband. Es waren Bildhauer, die aus Naturhölzern attraktive Gebilde herstellten, die an gefaltetes Papier erinnerten. Während Benjamin Schulte ein Stück Lindenholz bearbeitete, das die Form einer zerknüllten Zeitung annehmen sollte, hatten die Lebensraumgestalter Robert Vogel und Maren Merschmeier rustikale Sitzmöbel und Brotbretter im Angebot, in denen bereits ein Loch für das Frühstücksei eingearbeitet war.

Ingrid Wagener vom Rheinsberger Heimatverein, die auch dieses Mal den Markt mitorganisiert hatte, zeigte sich hinsichtlich der Resonanz zufrieden. Bereits am Sonnabend hatten einige hundert Gäste den Handwerkermarkt besucht.

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