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Volleyball
Lindow-Gransee wehrt auch den letzten Angriff ab

Emotionaler Saisonausklang: Vier Spieler und der Trainer verlassen den Volleyball-Zweitligisten SV Lindow-Gransee. Dazu zählt auch Kapitän Ole Schwerin. Sie gehen trotz einer phänomalen Serie, die mit dem zweiten Platz endete.
Emotionaler Saisonausklang: Vier Spieler und der Trainer verlassen den Volleyball-Zweitligisten SV Lindow-Gransee. Dazu zählt auch Kapitän Ole Schwerin. Sie gehen trotz einer phänomalen Serie, die mit dem zweiten Platz endete. © Foto: Matthias Haack
Matthias Haack / 14.04.2019, 20:48 Uhr - Aktualisiert 14.04.2019, 22:33
Gransee (moz) Einen tränenreichen Abschied bot der SV Lindow-Gransee am Samstagabend. 450 Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, zum einen das letzte Saisonspiel und damit die einmalige Atmosphäre in der Dreifelderhalle Gransee zu erleben. Die als Absteiger bereits feststehende DJK Delbrück wurde in drei Sätzen (25:21, 25:12, 25:14) nach anfänglicher Gegenwehr noch deutlich bezwungen.

Zum anderen zog das Management vor dem Aufschlag, während der 77 Spielminuten und nach dem 17. Saisonerfolg eine Party auf, die schöne und traurige Momente en masse bot: Der Großteil der Mannschaft wird zwar auch in der kommenden Saison für Lindow-Gransee auflaufen. Dennoch ist der Aderlass gewaltig. Teammanager Dirk Schmidt: "Dass Spieler gehen, ist völlig normal. Aber es trifft uns diesmal auf Schlüsselpositionen." Trainer Jan-Philipp Marks konzentriert sich auf seine berufliche Karriere in der IT-Branche. Zuspieler und Kapitän Ole Schwerin führt den gleichen Grund an. Er wird Polizeikommissar und will in diesem Jahr heiraten. Zudem kämpften am Sonnabend auch Nicolas Marks und Lukas Hebling zum letzten Mal in den grünen Trikots.

Lange Zeit zeigten sich Paul Boock und Martin Pomerenke unentschlossen, ob auch sie Familie und Beruf künftig mehr Zeit einräumen. Boock wolle punktuell noch helfen, sofern es nötig ist, sagte der Mittelblocker am Sonnabend. Dass Lindow-Gransee nicht auch noch den besten Libero der 2. Liga verliert, liegt zu einem erheblichen Teil an der personellen Situation des Vereins. Pomerenke: "Stand jetzt: Wir haben keinen Trainer und keinen Zuspieler." Die Qualität sei für ihn dennoch vorhanden, um eine weitere herausragende Spielserie hinzulegen.

Aus seiner neunten Zweitliga-Runde kam der SV Lindow-Gransee als Zweitplatzierter hinter CV Mitteldeutschland, ein Team, das professionell trainiert. Trainer Jan-Phlipp Marks: "Daher ist die Vizemeisterschaft für uns ein glänzendes Ergebnis."

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