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Handball
Den Abstiegskracher gewonnen

Eingesteckt: Auch Fabio Pastor warf alles rein, was der Rückraumspieler des HC Neuruppin zu bieten hat, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Rechtsaußen Christian Lück kümmerte sich nach einem Foul um die Linkshand. Pastor konnte weiterspielen.
Eingesteckt: Auch Fabio Pastor warf alles rein, was der Rückraumspieler des HC Neuruppin zu bieten hat, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Rechtsaußen Christian Lück kümmerte sich nach einem Foul um die Linkshand. Pastor konnte weiterspielen. © Foto: Matthias Haack
Noah Behrendt / 15.04.2019, 05:30 Uhr - Aktualisiert 15.04.2019, 08:10
Neuruppin ( ) Die stabile Abwehr bildete am Sonnabend die Grundlage für den Neuruppiner Erfolg, der so verdammt wichtig war. "Der Sieg ist das Entscheidende", zeigte sich Trainer Michael Drefahl erleichtert.

Schließlich führte sein Team von der ersten Minute an und gab die Führung nie aus der Hand. Wir haben unser Gesicht gezeigt. Die Abwehr stand gut, und Dennis Plötz hat viele wichtige Bälle gehalten", lobt Drefahl sein Team. Der HCN führte durchweg, dennoch blieben die Falkenseer permanent auf Schlagdistanz. Drei Tore betrug die Führung zur Halbzeit. "Den wird der HCN nach Hause schaukeln", zeigte sich Hannes Holtmann überzeugt. Er führte die Wittstocker Handballer aus der Landesliga in die Verbandsliga und hofft auf ein Derby in der kommenden Saison. Holtmann war mit sieben Hansa-Spielern angereist zum Anfeuern. "Falkensee wird das nicht schaffen. Die haben nur die 33." Hinter dieser Rückennummer verbirgt sich Julius Schütz.

Dank eines Erfolges über den SSSV Falkensee kann der HCN den Klassenerhalt in der Verbandsliga aus eigener Kraft noch schaffen.
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HCN gewinnt den ersten Abstiegskrimi

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Im zweiten Abschnitt übernahm vor allem Fabio Pastor die Verantwortung, nachdem der am linken Auge Gezeichnete im ersten Durchgang weitgehend mit Sonderbewachung versehen war. Fünf Treffer standen in den zweiten 30 Minuten für ihn zu Buche. Entscheidend absetzen konnten sich die Hausherren erst zehn Minuten vor dem Ende, als sie mit fünf Toren in Front gingen. Beim SSV setzte sich Julius Schütz zur Wehr. Mit 13 Toren war er Toptorschütze. Kein Einzelfall, Schütz ist Führender der Torschützenliste (168 Treffer). Kein Wunder, dass er auch Hannes Holtmann ins Auge gefallen war.

Doch der HCN brachte den Sieg sicher ins Ziel. ,,Es war gut, dass wir immer geführt haben.", so Kapitän Hans Kühne, der sich von der 285-köpfigen Kulisse begeistert zeigte. ,,Die Stimmung war richtig geil. Die Fans haben uns enorm geholfen."

Durch den sechsten Saisonsieg kletterten die Fontanestädter auf den achten Platz. In zwei Wochen kann der Klassenerhalt klargemacht werden. Es geht zum Tabellennachbar SG Westhavelland, der einen Punkt weniger als der HCN aufzuweisen hat. "Ein Sieg dort ist Pflicht", ist sich Kühne bewusst. Auch Trainer Michael Drefahl will es nicht auf das letzte Heimspiel gegen Berolina Lychen ankommen lassen. ,"Gegen Lychen sahen wir immer schlecht aus. Deswegen wollen wir unbedingt den Sack schon gegen Westhavelland zumachen", blickt Drefahl voraus.

Eine tolle Geste fand sich auch in den Zuschauerreihen. Neben den Hansa-Handballern saß auch die zweite Mannschaft des MSV Neuruppin aus der Fußball-Kreisoberliga im Publikum. HCN-Vorstandsmitglied Sabrina Leue war angetan. "Das war eine tolle Aktion vom MSV. Ich hoffe, dass man sich revanchieren kann."

Statistik zum 20. Saisonspiel

Es kamen 285 Zuschauer ins Sportcenter.Aufstellung HC Neuruppin: Mark Pastor, Plötz - Thorben Aßemacher, Simon (5), Lück (3/2), Engelhardt, Kehnscherper (3), Markus Aßemacher, Pekrul (1), Koall (1), Kühne (1), Kröcher, Fabio Pastor (8), Ebert (3)Falkensee: Runge, Schwarzbold - Paege(4/2), Koos, Jander, Bunk, Belhadi (2), Lohrenz (1), Gernig (2), Schütz (13/8)Zeitstrafen: neun für den HC Neuruppin, drei für Falkensee Siebenmeter: HCN zwei von drei verwandelt / Falkensee zehn von elfSpielverlauf: 3:0 (5.), 4:3 (10.), 7:5 (14.), 10:7 (21.), 12:8 (24.) – 14:12 (35.), 16:13 (38.), 18:15 (41.), 20:16 (46.), 22:17 (52.), 24:19 (55.), 25:21 (58.)

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