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Handball
Der Aufsteiger lässt nur eine Mannschaft vorbei

Starke Saison: Ariane Neumann (in Blau) gehört zu einem Team, das in 18 Punktspielen zweimal Remis spielte, fünfmal verlor, aber dank elf Siegen auf Tabellenrang zwei kam.
Starke Saison: Ariane Neumann (in Blau) gehört zu einem Team, das in 18 Punktspielen zweimal Remis spielte, fünfmal verlor, aber dank elf Siegen auf Tabellenrang zwei kam. © Foto: Matthias Haack
Matthias Haack / 05.05.2019, 20:30 Uhr - Aktualisiert 06.05.2019, 14:47
Neuruppin (moz) Als Vize der Verbandsliga-Staffel Nord beendet der SV Union Neuruppin seine erste Saison in der zweithöchsten Spielklasse des Landesverbandes Handball. Den Unioner Frauen um Trainer Tony Palmowske ist am Sonnabend im finalen Spiel gegen SV Eichstädt ein 29:17 (15:10)-Sieg gelungen. Damit bleibt es bei einer Heimniederlage. Gegen den Aufsteiger zur Brandenburgliga – HSC Potsdam – hatte es vor einem Monat ein 19:23 gegeben.

Die Neuruppiner bestimmten das Niveau in der Liga über 18 Spieltage mit, "nicht ganz überraschend", wie Trainer Palmowske sagte. "Uns war schon klar, dass wir kein normaler Aufsteiger sind." Aber dass es gleich zu einem Podestrang reichen würde, das war nicht zu erwarten. Sein Team jedoch präsentierte sich als sehr homogen und ist geprägt von einigen Persönlichkeiten, die eine Mannschaft glänzend führen.

Eine davon ist Greta Uhlen­brock. Sie muss Union jetzt allerdings ausplanen. Wegen der Ausbildung wird die spielintelligente Frau auf Linksaußen den Wohnort wechseln. Sie gab am Sonnabend ihren Abschied bekannt. Zwei Stunden zuvor hatte sie für das erste Tor im Match gesorgt. "Wir taten uns anfangs recht schwer und versäumten es, den Sack früh zuzumachen", sagte Tony Palmowske. Erst kurz vor der Pause zog sein Team von 9:8 auf 14:9 davon. In der zweiten Halbzeit konnte sich Eichstädt bei seiner Torfrau bedanken, dass es nur 14 Gegentore wurden. "Da waren wir klar besser." Für ein Novum sorgten die Gastgeberinnen: Obwohl der Gast teilweise hart zupackte, blieben die Unioner Aktionen im Rahmen. Die Schiris verhängten keine Zeitstrafe für Union. "Das ist zum ersten Mal in meiner Trainerkarriere", lobte der Coach. maha

Union: Daniels, Grünberg – Ulmer, Bremer (6), Ewald (4), Ramin (2), Janine Müller (5), Hammermeister (2), Göske (1), Gelhorn (2), Neumann (1), Dayss (3), Uhlenbrock (3)Eichstädt: Kennig – Köhler (7), Andreß (4), Wiebach, Albrecht (1), Müller (1), Schreiber (1), Stachowiak (1), Teichert (2)

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