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Fußball
Schelmischer Jubel

Eingenickt: Konrad Lüderitz köpfte die Neustädter am Sonnabend nach einer Ecke von Erik Sonnenberg mit 1:0 in Führung (10.). Der Innenverteidiger drehte zum Jubeln ab.
Eingenickt: Konrad Lüderitz köpfte die Neustädter am Sonnabend nach einer Ecke von Erik Sonnenberg mit 1:0 in Führung (10.). Der Innenverteidiger drehte zum Jubeln ab. © Foto: Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 13.05.2019, 10:05 Uhr
Neustadt (moz) Das Wort "unverdient" nahmen die Neustädter nach dem Siegerjubel am Sonnabend nicht in den Mund, verlegen lächelnd, wussten sie jedoch, dass der 4:1 (1:1)-Erfolg daheim gegen Stahl Brandenburg durchaus als "glücklich" einzustufen ist. Am Ende feierte das Team von Trainer Markus Hinz jedoch einen Dreier, der elfte der laufenden Saison. Damit kletterten die Schwarz-Roten auf Tabellenrang fünf.

"Nach dem Verlauf der ersten Halbzeit hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass wir hier als Sieger vom Platz gehen würden", befand Marty Müller und schob nach: "Da lief es nicht so gut." Routinier und Ex-Kapitän Tobias Preuss ergänzte: "Das Matchglück war auf unserer Seite." Die beiden Einwechselspieler konnten es in der Schlussphase selbst kaum glauben, wie Neustadt das Spiel entschied. Mit dem glücklichen 2:1-Treffer (71.) von Tarik Wenzel nach akrobatischer Fallrückzieher-Vorarbeit von Kevin Gotthardt wurde das Stahl-Feuer erst eingedämmt, und dann durch Gotthardts Abstauber (80.) nach Müller-Eingabe endgültig gelöscht. Maurice Grube traf in der Nachspielzeit nach einem Torwartpatzer zum 4:1-Endstand. Obwohl die Brandenburger die Partie diktierten und gefällig den Ball laufen ließen, blieb für sie nichts Zählbares hängen. Denn sie kamen im zweiten Durchgang zu keiner nennenswerten Chance mehr.

Das sah im ersten Durchgang ganz anders aus. Zwar brachte Konrad Lüderitz die Hausherren nach einer Ecke per Kopf in Führung (10.), doch anschließend wirbelten die Gäste die Neustädter gehörig durcheinander. Die quirligen Yukiya Moriwaki, Takeshi Miki und Sergei Bulatov waren nicht zu greifen. Tolle Kombinationen, viele Chancen. Meist jedoch harmlos abgeschlossen. Eine sichere Beute für Heim-Torwart Johannes Wilke. Nur einmal war er machtlos, nach einem unnachahmlichen Solo von Moriwaki (30.). Doch die Gäste schlugen zu wenig Kapital aus ihrer Überlegenheit. Die Strafe folgte im zweiten Durchgang.

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