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Laufsport
Regenguss statt Zuckersand

Untypisch für Dollgow: Regen bei der Startphase. Insgesamt 171 nahmen die beiden längeren Strecken in Angriff.
Untypisch für Dollgow: Regen bei der Startphase. Insgesamt 171 nahmen die beiden längeren Strecken in Angriff. © Foto: Hendrik Haack
Franziska Haack / 10.06.2019, 21:41 Uhr - Aktualisiert 11.06.2019, 14:04
Dollgow (MOZ) Es war am Montag die siebte Auflage dieses beliebten Laufes, der im Kalender seinen Platz übers Pfingstfest hat und im Regelfall von Hitze satt geprägt ist. Das war gestern anders. Leichter Regen vor dem Start, stärkerer in den ersten zehn Minuten, wiederum leichter danach. Ideal.

Stammgäste sprachen sogar von den besten Laufbedingungen seit 2013, weil der nasse Boden den üblichen Zuckersand ersetzte und die Luft so herrlich nach frischem Regen roch. Juliane und Tino Hube: "Das ist heute eine Laufstrecke, die uns dennoch vor einige Herausforderungen gestellt hat. Der Wechsel zwischen Berg und Tal machte die Strecke schon sehr anspruchsvoll. Was zählt: die Bereitschaft, den absoluten Schmerzpunkt zu überwinden, sie sollte bei größeren Distanzen gegeben sein."

Zum siebten Mal traf sich die Laufszene aus Nordbrandenburg beim Gasthaus Selig in Dollgow. Vier Strecken standen im Angebot, 226 Läufer, Walker und Nordic Walker nahmen den Kampf auf.
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Dollgower Seelauf

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Sidney und Manuela Fahlisch lobten unter anderem die Verpflegungsposten. "Die Kilometer durch den Wald und der Wechsel zum Asphalt haben einfach Spaß gemacht." "Für mich", so Sidney Fahlisch, "war es das Wichtigste durchzukommen." Juniorenläuferin Sidney Fahlisch: "Ich habe dieses Jahr an der Harzquerung teilgenommen. Die Distanz dort liegt bei 51 Kilometer. Wir laufen sehr regelmäßig und genau so, dass wir Spaß dabei haben."

Max Krüger aus Rheinsberg entdeckte das Laufen vor zwei Jahren für sich. "Ich habe mir Interviews von Läufern angeschaut und habe dann selbst damit angefangen. Ich habe mit neun Jahren dann das erste Mal beim Stechlinseelauf teilgenommen und voriges Wochenende in Köpernitz den ersten Platz belegt." Zweimal die Woche geht er fünf Kilometer laufen, egal bei welchem Wetter. Wichtig: "Ich frühstücke meistens einen Toast und dehne mich vorher sehr viel."

Sieger auf den vier Distanzen wurden Mailo Panthen aus Berlin in 2:35 Minuten (600 Meter), Emil Nowotnick aus Hohen Neuendorf in 6:49 Minuten (1900 Meter) sowie Lancelot Gentz aus Zehdenick in 31:53 Minuten (8400 Meter) und Marc Marquardt vom Laufpark Stechlin in 58:46 Minuten für die 15,5 Kilometer.

Im Anschluss wurde der Stechlin-Cup 2018 ausgewertet. Die Übersicht dazu steht in der rechten Kolumne.

FürstenbergerWasserfestlauf

Der nächste regionale Volkslauf wird am 13. Juli in Fürstenberg ausgetragen. Es ist die elfte Auflage des Wasserfestlaufes. Veranstalter ist der Laufpark Stechlin. Start und Ziel ist am Stadtpark am, Schwedtsee, an der Bundesstraße 96 gegenüber dem Schloss.Es stehen folgende Strecken zur Auswahl: 400 Meter, 1,4 - 8,2 - 12,4 Kilometer. Die Acht-Kilometer sind auch für Walker und Nordic-Walker vorgesehen. Das Startgeld beträgt drei Euro beziehungsweise für die längeren Distanzen neun und zwölf Euro.Duschen und Umkleiden sind im Zelt möglich. Kostenlose Parkplätze gibt es auf dem Schlossgelände. Alle Starter haben freien Eintritt beim Wasserfest.

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