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Verwaltung
Aus dem Steuerbüro in die Kämmerei

Bernd Weihshahn
Bernd Weihshahn © Foto: Brian Kehnscherper
Brian Kehnscherper / 12.06.2019, 17:37 Uhr
Rheinsberg (MOZ) Was ihn in der Prinzenstadt erwarten könnte, davon hat sich Bernd Weihshahn bereits ein Bild verschafft. Dreimal hat er die Stadtverordnetenversammlung besucht – das erste Mal, um sich von den Abgeordneten als neuer Kämmerer bestätigen zu lassen, die beiden anderen Male, um ein Gefühl für die Befindlichkeiten in Rheinsberg zu bekommen. "Man sollte wissen, wie die Uhr hier tickt", so Weihshahn. Als ehemaliger Ortsvorsteher von Bellinchen und Aufsichtsratsmitglied der Gebäude- und Wohnungsverwaltung Wittstock hat der Vater dreier erwachsener Kinder bereits kommunalpolitische Erfahrungen sammeln können. Als Kämmerer sieht er es als seine Aufgabe an, ein gutes Miteinander zwischen Verwaltung und Stadtverordneten zu kreieren.

Der 58-Jährige hat in den 1980er-Jahren in Schwerin Agraringenieurwesen studiert. 1988 zog er mit seiner Familie nach Wittstock, wo er bis zur Wende in der Kreisverwaltung arbeitete. In den 1990er-Jahren schulte er zum Steuerberater um. Zuletzt arbeitete er als Geschäftsführer einer zu einem Steuerbüro gehörenden GmbH. Dass er aus der Privatwirtschaft in den öffentlichen Dienst wechselt, begründet er mit der Herausforderung. "Ich hab die Stellenausschreibung gelesen und es hat mich gereizt. Ich suche neue Impulse für mich", so Weihshahn.

Seit dem 3. Juni ist er an seinem neuen Arbeitsplatz. Nun geht es für ihn zuerst darum, sich einzuarbeiten. Der Haushaltsentwurf, der am 24. Juni in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird, trägt noch nicht seine Handschrift. Seine neuen Kollegen in der Kämmerei haben ihn fertiggestellt.

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