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Dorfkirche
Intensives und vielgestaltiges Konzert

Vielfältig und interessant: Die Gruppe "Favni" spielte zum fünften Mal in der Wustrauer Kirche.
Vielfältig und interessant: Die Gruppe "Favni" spielte zum fünften Mal in der Wustrauer Kirche. © Foto: Holger Rudolph
Holger Rudolph / 21.07.2019, 21:30 Uhr
Wustrau "Favni", das sind Kirsten, Falk, Tom, Nils und Jan aus Berlin. Die jungen Musiker machen Folk-Prog, wurzeln also in der modern adaptierten Volksmusik ebenso wie im Progressive Rock. Nach Kirchenmusik hört sich das ganz und gar nicht an. Und doch bekam "Favni" am frühen Samstagabend im Wustrauer Gotteshaus sehr viel Beifall vom mit 40 Zuhörern nicht ganz so reichlich erschienenen Publikum.

Flöten, Viola, akustische und E-Gitarren sowie das Keyboard gehören zu den Instrumenten, denen "Favni" teils sehr ungewöhnliche und doch interessante Töne entlockte.

Musikalisch nicht festgelegt

Auf ihrer Internetseite beschreibt sich die Gruppe als nicht auf eine bestimmte Richtung festgelegt und sehr vielfältig. Das stimmt. Mal klangen "Favni" wie der junge Angelo Branduardi, ein anderes Mal ein bisschen wie "The Kelly Family", dann wieder wie eine verkleinerte Ausgabe der "Lautten Compagney", immer aber schön.

Anne-Karin Glase vom Gemeinde-Kirchenvorstand lobte eingangs, man dürfe sich auf unwiderstehliche Musik freuen und sich in eine zauberhafte Welt entführen lassen. Die Band, die schon viermal in Wustrau gespielt hatte, wurde den Versprechungen vollauf gerecht. Sängerin Kirsten überzeugte nicht nur mit einer wandlungs- und anpassungsfähigen, zudem sehr angenehmen Stimme. Sie spielte auch, teils zum eigenen Gesang, Flöte und Gitarre.

Neue Stücke der Band

Applaus gab es auch für die drei neuen Stücke der Band. Sie freue sich schon auf das nächste Konzert im kommenden Jahr, hatte Glase zu Beginn des Abends gesagt. Dem sehr gut unterhaltenen Publikum ging es offensichtlich ebenso. Vielleicht wird es 2020 noch ein bisschen voller zum Auftritt in der historischen Ziethenkirche, die über eine gute Akustik verfügt. Verdient hätten es die Künstler mit ihrer vielgestaltig-intensiven Musik allemal.

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