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Reiten
Gastgeber führen Ehrenrunde an

Andreas Pantel / 08.08.2019, 21:15 Uhr
Neustadt Unter anderem kündigte der Sprecher die Einzelergebnisse und Resultate in den Mannschaftswertungen im Springen der U25-Nachwuchsreiter an. Von Freitag bis Sonntag gingen 200 junge  Reiter aus zwölf deutschen Landesverbänden bei der Turnierpremiere auf dem Gelände des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts an den Start.

Die Idee dazu hatte Bernd Peters, Landestrainer der Berlin-Brandenburger Springreiter. "Als ich im vorigen Jahr den Nationenpreis in Aachen am Fernseher verfolgte, dachte ich, das könnten wir doch auch einmal für unsere Nachwuchsreiter organisieren." Gemeinsam mit Peter Fröhlich, Geschäftsführer Springen des Landesverbandes, wurde ein Konzept entwickelt, geredet, organisiert, Sponsoren gesucht und am Programm gefeilt. "Das Resultat war überwältigend. Wir wurden förmlich überrannt", freute sich Peters über die zahlreichen Nennungen. Und so dauerten die Turniertage bis in die Abendstunden an. "Da muss man sicherlich noch an der Ausschreibung arbeiten. Aber die Idee und die Umsetzung eines Jugendturniers hier in Neustadt sind einfach toll", sagt Mannschaftsführer und Landestrainer Heiko Strohbehn aus Mecklenburg-Vorpommern. Aber die langen Tage waren beim gemeinsamen Empfang am Länderabend im Festzelt am Reitplatz schnell vergessen.

Bereits am Tag darauf gingen gleich vier junge Reiter mit der rot-weißen Schärpe im Teamwettbewerb, dem kleinen Nationenpreis, auf die Ehrenrunde. Auch Reiterinnen aus Berlin-Brandenburg führten eine Ehrenrunde an. Den Mannschaftswettbewerb Kleine Tour U 25 konnte Lokalmatadorin Maren Hoffmann (Neustadt) mit Goldquelle neben Isabell Krug, Lea Weberbauer und Jule Paul (Team Berlin-Brandenburg I) für sich entscheiden. Die vier Amazonen gingen unter dem Jubel – nicht nur den der Neustädter – auf die große Ehrenrunde. Der Teamwettbewerb U 18 ging nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Ponytour sicherte sich die Mannschaft Hannover.

Die Große Tour U 25 war besonders spannend, denn das siegreiche Team aus Sachsen-Anhalt ging mit lediglich drei Reiterinnen an den Start, hatte also kein mögliches Streichergebnis. Trotzdem gelang dem Trio der Sprung auf das oberste Podest. Platz drei ging an das Team aus Brandenburg/Berlin, zu dem auch Laura Strehmel vom Landgestüt gehörte. Mit dem Sieg der Hauptspringprüfung am Sonntag, einem S-Springen, sicherte sich Christin Wascher aus Mecklenburg-Vorpommern außerdem Rang eins bei der Wertung U21-Reiter. Landesmeisterin Maren Hoffmann galoppierte im S-Springen am späten Sonntagnachmittag mit Cessy auf Platz zwei vor Laura Strehmel mit Arctos. Letztgenannte, die als Bundeswehrsoldatin gern einen beruflichen Abstecher in die alte Heimat macht, freute sich über weitere gute Platzierungen, vor allem aber über den Sieg mit Cartani’s Caluna in einem weiteren S-Springen.

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