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Kreistag
Straßensanierung in Gnewikow könnte noch 2019 starten

Wackelpflaster: Die Straße direkt vor dem Jugenddorf weist Schäden auf. Wer dafür aufkommt, ist bis heute nicht geklärt.
Wackelpflaster: Die Straße direkt vor dem Jugenddorf weist Schäden auf. Wer dafür aufkommt, ist bis heute nicht geklärt. © Foto: Markus Kluge
Judith Melzer-Voigt / 20.08.2019, 11:10 Uhr - Aktualisiert 20.08.2019, 11:36
Gnewikow (MOZ) Wenn am 26. September der Kreistag tagt, werden sich die Abgeordneten mit der maroden Straße vor dem Gnewikower Jugenddorf beschäftigen. NachdemLinke, CDU sowie die Fraktion Bauern, Freie Wähler und FDP schon einen parteiübergreifenden Antrag zum Thema planten, wird die Fraktion BVB/Freie Wähler nun ganz konkret und fordert eine Sanierung der Strecke noch in diesem Jahr.

Geht es nach der Fraktion, wird die Kreisverwaltung zur Ersatzvornahme aufgefordert und ermächtigt. Das bedeutet, dass der Kreis die Straße erst einmal saniert. Für die Finanzierung haben BVB/Freie Wähler konkrete Vorstellungen: Die Kosten in Höhe von 180 000 bis 200 000 Euro sollen laut dem Fraktionsvorsitzenden Siegfried Wittkopf aus Haushaltsresten und unverbrauchten Mitteln des laufenden Etats bereitgestellt werden. Sollte das nicht möglich sein, soll sich die Sanierung im Haushalt 2020 wiederfinden.

Derzeit streiten die Stadtwerke Neuruppin und der Kreis darüber, wer für die Reparatur der Straße, in der sich Pflastersteine lösen, aufkommen soll. Der Rechtsstreit darüber soll laut dem Antrag von BVB/Freie Wähler weitergeführt werden. Ein gerichtlich bestellter unabhängiger Gutachter soll während der Sanierung die Gründe für die Schäden und eventuelle Baumängel feststellen. Geht es nach der Fraktion, startet das Vorhaben sofort nach dem Kreistags-Beschluss, also noch in diesem Jahr.

Der Streit über die kaputte Straße vor dem Jugenddorf zieht sich schon mehrere Jahre hin. Zuletzt hatten die Stadtwerke angeboten, die Straße zu sanieren und später zu klären, wer die Kosten übernimmt. Der Kreis hatte abgelehnt, denn an einer frisch sanierten Straße lässt sich seiner Meinung nach nicht nachweisen, wer für die Schäden verantwortlich war.

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