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Wasserschaden
Rheinsberger Grundschule weitestgehend getrocknet

Bauamtsleiter Daniel Hauke und Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) besichtigen die entkernte Kantine der Rheinsberger Grundschule. Sie muss definitiv saniert werden.
Bauamtsleiter Daniel Hauke und Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) besichtigen die entkernte Kantine der Rheinsberger Grundschule. Sie muss definitiv saniert werden. © Foto: Brian Kehnscherper
Brian Kehnscherper / 03.09.2019, 18:07 Uhr
Rheinsberg (MOZ) Die Unterrichtsräume der Rheinsberger Grundschule, die bei dem Starkregen am 31. Juli überschwemmt worden sind, müssen wahrscheinlich nicht entkernt werden. Die Feuchtigkeit liegt mittlerweile unterhalb des kritischen Grenzwerts.

Seit Wochen stehen auf jeder Etage des betroffenen Flügels der Schule spezielle Heizlüfter, die die Feuchtigkeit aus der Luft ziehen. Die rund zehn Liter fassenden Auffangbehälter in den Geräten seien am Abend voll mit Wasser, sagt der Hausmeister Peter Schwarzkopf. Das Wasser war durch einen Bruch des durch das Haus verlaufenen Regenrohrs direkt unter dem Dach eingedrungen. "In den darunter liegenden Räumen ist das Wasser zum Teil in Hohldecken geflossen", sagt Bauamtsleiter Daniel Hauke. Deshalb sind in zwei Räumen die Lärmschutzdecken beschädigt worden. Laut Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) müssen diese Decken erneuert werden. Das alte Material stammt noch aus DDR-Zeiten. "Das kriegen wir heute nicht mehr", so Schwochow.

Die elektrischen Leitungen sind geprüft worden und können derzeit genutzt werden. Da die Korrosion durch die Feuchtigkeit sich aber langsam entwickelt, könne sie auch erst in einigen Wochen einsetzen. Noch bis Mitte September sollen die Räume getrocknet werden. Marvin Jaap von dem auf Wasserschäden spezialisierten Betrieb "Trocken 24" kontrolliert mit einem Mikrowellen-Messgerät regelmäßig die Feuchtigkeit im Mauerwerk. Bei einem Wert von unter 40 Digits gilt ein Raum als trocken. Das ist im kompletten Obergeschoss der Fall. Im Keller liegt er höher. "Wir lagen bei ersten Messungen bei mehr als 179 Digits", so Jaap. Deshalb ist das Untergeschoss, das Essensausgabe und Kantine beherbergte, längst entkernt worden.

Wie es weitergeht, muss laut Bauamtsleiter Hauke erst beraten werden. "Wir wollen die Räume nicht verfrüht wieder freigeben." Wie es um die Decken steht, soll erst nochmal von einem Bauphysiker untersucht werden.

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