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Zusammenarbeit
Ein starker Partner für den Temnitzpark

Marcus Rück, Christian Fahner und Thomas Kresse (von links) unterschreiben Beratervertrag zwischen REG und EGT.
Marcus Rück, Christian Fahner und Thomas Kresse (von links) unterschreiben Beratervertrag zwischen REG und EGT. © Foto: Ulrike Gawande
Ulrike Gawande / 11.09.2019, 18:04 Uhr
Neuruppin (MOZ) Mit einer Größe von 109 Hektar liegt das Industrie- und Gewerbegebiet Temnitzpark direkt an der A24 und damit eigentlich ideal für mögliche Investoren. Doch trotzdem sind noch rund 56 Hektar zu haben. Damit sich das möglichst schnell ändert, hat sich die Entwicklungsgesellschaft Temnitz (EGT) einen starken Partner an die Seite geholt: Die Regionalentwicklungsgesellschaft (REG) Nordwestbrandenburg, die nun die Vermarktung der Flächen übernehmen soll. Am Mittwoch schlossen daher REG und EGT einen Service- und Beratungsvertrag ab.

Es lägen "nicht so schöne Zeiten" hinter dem 1992 eröffneten Temnitzpark, erklärt REG- und EGT-Geschäftsführer Christian Fahner. "Die Geschichte der EGT war nicht wirklich eine Erfolgsgeschichte", bestätigt Thomas Kresse, Amtsdirektor von Temnitz, der die EGT mit einer Lok verglich, die zwar auf den Schienen stand, aber nicht losgefahren sei. Tiefpunkt war die Insolvenz die Anfang 2018 abgeschlossen wurde. Seitdem wurden lediglich drei Flächen bis je 0,5 Hektar veräußert. Doch Kresse ist Hoffnungsvoll: "Der EGT ging es noch nie so gut wie jetzt: Wir haben einen verlässlichen Geschäftsführer und einen geprüften Jahresabschluss." Zukünftig wolle man auf das Knowhow der REG zurückgreifen und vorhandene Synergien nutzen, damit die EGT ihre Kernaufgabe – den Verkauf der Grundstücke – voll ausfüllen kann. Die Mitarbeiterin der EGT wird dazu in das REG-Gebäude umziehen und auch dort soll das Personal aufgestockt werden.

Das Interesse an den Grundstücken sei da, so Fahner. Aktuell gebe es mehrere Anfragen zu Flächen bis zu zwei Hektar, unter anderem aus dem Bereich der industriellen Fertigung. "Hierbei handelt es sich um Erweiterungen von in der Region ansässigen Unternehmen sowie um Neuansiedlungen aus dem Berliner Raum", berichtet der Geschäftsführer, der sich jedoch bei Details noch bedeckt hält. Man strebe einen Branchenmix an, der zudem in die Region passe, erklärt der REG-Chef das Ziel für den Temnitzpark.

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