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Motorsport
Regen sorgt für Hektik bei Rallyeteams

Roland Möller / 30.09.2019, 18:15 Uhr - Aktualisiert 01.10.2019, 12:46
Neuruppin (MOZ) Sonntag. 20 Uhr. Geschafft. Die Helfer beim siebten und achten Lauf des Stadtslaloms der Ruppiner Rennsportgemeinschaft (RSG) atmen auf. Die letzten Aufräumarbeiten sind erledigt. Feierabend nach einer von Regen durchsetzten Veranstaltung.

"Es war wieder toll. Leider spielte das Wetter diesmal nicht so mit", sagte Jörg Litfin, Vorsitzender der RSG. Jetzt müsse man allerdings alle Absperrungs- und Rallye-Utensilien noch trocknen. Beim Start des ersten Autos am Sonntagvormittag beim siebten Stadtslalom war es noch trocken, doch dann begann es zu nieseln und hörte kaum  auf. "Die Strecke war rutschig, schwerer zu bewältigen. Zeitweise war der Regen so stark, dass wir aus Sicherheitsgründen eine Pause einlegten. Dadurch kam der Zeitplan etwas durcheinander. Wir waren später fertig als geplant", erklärte Litfin.

Die Ruppiner Rennsportgemeinschaft hatte bei der diesjährigen  Auflage mit Regen zu kämpfen.
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Neuruppiner Stadtslalom begeistert Rallye-Liebhaber

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Fast eine 1:1-Betreuung

Er hatte mit seinen Helfern, "heute waren rund 40 im Einsatz", wieder eine bestens organisierte Rallye vorbereitet.  Jedenfalls habe er nur positive Resonanz von den Teilnehmern bekommen, erklärte der Chef. "Die Streckenführung kam wieder gut an. Sonst werden ja Slaloms oft auf Flugplätzen oder geraden Strecken gestartet. Uns gelang es erneut, mit Unterstützung der Verkehrsbetriebe Neuruppin sowie dank der guten Zusammenarbeit mit den Ämtern, einen Kurs mitten in der Stadt organisieren", freute sich Jörg Litfin.

Der 70-jährige Hans-Jürgen Schmidt aus Berlin gehörte mit seinem Mazda zu den Startern. Er fühlt sich seit Jahrzehnten im Rallyesport zu Hause, startet aber nur noch bei besonderen Veranstaltungen. Dennis Halgasch aus Oranienburg (im Corsa) zeigte sich auf dem Ruppiner Kurs eigentlich zufrieden. "Es war durch den Regen etwas rutschig. Es hat wieder Spaß gemacht, aber es geht immer besser." An seinem Opel hat er fast alles verändert, "alles zugelassen von der Dekra", wie er unterstreicht. Er startet bis zu sechsmal im Jahr bei Slaloms. Seit vier Jahren gehört der Neuruppiner Stadtslalom dazu. "Er ist gut organisiert und einmal eine andere Strecke, die einen fordert. Schon erstaunlich, wie der Veranstalter den Kurs hier fast mitten in der Stadt organisiert bekommt", sagte Halgasch. Neidisch auf die Ausstattung der Rallyeteams sei er nicht. So hatte er  keine Extra-Regenreifen dabei wie teilweise die Rallyeteams, die nach Regenbeginn auf Regenreifen wechselten. "Ich schraube im Winter immer am Auto, fahre dann  im Sommer aus Spaß einige Rennen", erklärte er.

Ehepaare teilen sich das Auto

Auch dies mache eben den Ruppiner Stadtslalom aus, fasste Jörg Litfin zusammen. Hier können sich Einsteiger oder Einzelstarter bei einem Rennen ausprobieren. "Oft sind es Ehepaare, wo Mann und Frau Rennsport-begeistert sind", so Litfin zur Chance, zwei Fahrern in einem Auto an den Start zu bringen. Er zog eine positive Bilanz: "Es gab keine Unfälle, alle Starter hatten Spaß. Wir haben unseren guten Ruf in der Rallyeszene bestätigt. Leider kamen durch den Dauerregen nicht so viele Zuschauer wie sonst, aber so ist es nun mal."

Technische Angabenzu den beiden Rennen

Etwa 50 Autos vom Trabant über Volvo, Subaru, BMW oder Mini traten am Sonntag an. Daniel Maaß hieß der entscheidende Mann, der ab 10 Uhr den Start freigab.Die Strecke umfasste 850 Meter. Gewertet wurde in mehreren Kategorien vom Einsteiger bis zum erfahrenen Serienfahrer.

Die Ergebnisse sollen zeitnah veröffentlicht werden auf der Homepage der RSG: www.ruppiner-rsg.de.⇥rom

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