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Gericht
Angestellte des Neuruppiner McDonalds kämpfen mit den Folgen des Überfalls

Am 5. November wird der Prozess im Neuruppiner Landgericht fortgesetzt. Die Verhandlung ist öffentlich.
Am 5. November wird der Prozess im Neuruppiner Landgericht fortgesetzt. Die Verhandlung ist öffentlich. © Foto: Bernd Settnik
Judith Melzer-Voigt / 29.10.2019, 17:44 Uhr
Neuruppin (MOZ) Der Überfall auf die Neuruppiner McDonalds-Filiale ist rund ein Dreivierteljahr her. Am 20. Januar kurz vor Schließung stürmten zwei Männer, einer davon bewaffnet, das Schnellrestaurant an der Neustädter Straße. Mit welchen Folgen dieser Tat die Opfer heute noch zu kämpfen haben, wurde am Dienstag im Neuruppiner Landgericht deutlich.

Dort sitzen Hanad A. und Mohamed A. auf der Anklagebank. Nachdem sie beim ersten Verhandlungstag vor rund zwei Wochen ihre Sicht der Dinge darlegen konnten, waren nun die vier McDonalds-Mitarbeiter an der Reihe, die den Überfall miterlebt hatten. Während einige von ihnen recht gut über die Tat sprechen konnten, fiel es anderen sehr schwer, sich diesen Erinnerungen zu stellen. Die Schichtleiterin, die am 20. Januar Dienst hatte, ist noch immer nicht arbeitsfähig.

Hanad A. und Mohamed A. sollen an diesem Januartag die Filiale betreten und insgesamt rund 7 000 Euro erbeutet haben. Ein dritter Mann, nach dem noch immer gefahndet wird, soll derweil im Auto gewartet haben, so die Anklage der Staatsanwaltschaft. Während Hanad A. aber erklärte, dass er im Auto gesessen, auf einen bestellten Burger gewartet und von dem Überfall nichts mitbekommen habe, zeigte sich Mohamed A. von Beginn an geständig. Er war es auch, der sich am Dienstag bei jedem einzelnen der betroffenen McDonalds-Mitarbeiter persönlich entschuldigte.

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