Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Volleyball
Wölfe von Büffeln erlegt

Mitgegangen sind die 340 Zuschauer am Sonnabend beim Heimspiel des SV Lindow-Gransee. Dem Erstligisten Volleyball Bison Bühl wurde der erste Satz abgenommen und im vierten beinahe eine Führung über die Zeit gebracht. Letztlich setzte sich aber der Favorit in vier Sätzen durch. Er steht im Viertelfinale des DVV-Pokals.
Mitgegangen sind die 340 Zuschauer am Sonnabend beim Heimspiel des SV Lindow-Gransee. Dem Erstligisten Volleyball Bison Bühl wurde der erste Satz abgenommen und im vierten beinahe eine Führung über die Zeit gebracht. Letztlich setzte sich aber der Favorit in vier Sätzen durch. Er steht im Viertelfinale des DVV-Pokals. © Foto: Matthias Haack
Matthias Haack / 03.11.2019, 20:45 Uhr
Gransee (moz) Mit 1:3 unterlag der Ruppiner Zweitligist am Sonnabend zwar dem Erstliga-Achten. Doch diese Niederlage ist eine, die in die Vereinschronik eingeht. Denn im zweiten Anlauf entriss der SV Lindow-Gransee einem Erstligisten einen Satz. Vor sechs Jahren waren die Lindower im ersten Satz beim Heimspiel gegen evivo Düren mit 25:27 noch knapp vorbeigeschrammt – der Endstand im Herbst 2013 war 0:3. In diesem Jahr aber peitschten 340 Zuschauer ihren Sechser im ersten Satz zu vier Satzbällen. Drei wehrte der Erstligist noch ab. Beim vierten tobte die Halle.

"Da hat man anfangs gesehen, dass Bühl Respekt vor uns hatte", analysierte Trainer Jan-Philipp Marks. Sein Pendant Johan Verstappen: "Schlimmer kann es nicht losgehen: lange Anreise und dann in Rückstand, dazu in diesem Granseer Hexenkessel." Doch die Bühler Büffel drehten nach dem Rückstand auf und wiesen den kämpferisch erstklassigen Kontrahenten über zwei Sätze deutlich in die Bahn. Im vierten Satz jedoch schnupperte das Marks-Team an der zweiten Überraschung: Mit 23:22 führte Lindow-Gransee und hatte den Gast nah vor dem Tie-Break. "Die Erfahrung hat den Ausschlag gegeben", zeigte sich Verstappen froh, dass seine Mannschaft den heftig umkämpften Satz drehte und kurz darauf ihren ersten Matchball durchbrachte.

Johan Verstappen weiter: "Das war ein typisches Pokalspiel. Wer den kühleren Kopf hat, gewinnt. Der Gastgeber brachte ein Team aufs Parkett, das riesig gekämpft hat. Mein Respekt." Für Jan-Philipp Marks endete mit diesem Match eine Serie, wonach er in eigener Halle über eineinhalb Jahre mit seiner Mannschaft immer als Sieger vom Parkett gekommen war. Übermäßig traurig zeigte sich der Coach dennoch nicht. Denn mit dem Satzgewinn hatte Lindow-Gransee nach 27 Spielminuten schon sein ohnehin hoch gehängtes Tagesziel erreicht.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG