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Bohlekegeln
Einer bangt, einer schielt

Kerstin Stephan.
Kerstin Stephan. © Foto: Frank Pabst
Frank Pabst / 11.11.2019, 19:15 Uhr
Michendorf Die einen atmen auf, den anderen Ruppiner Keglerinnen steht das Wasser bis zum Hals. Auf der Anlage in Michendorf fielen am Sonnabend sowohl die Entscheidungen im Kampf um die beiden Plätze für die Meisterrunde als auch für die Abstiegsrunde.

Für die beiden Ruppiner Mannschaften waren die Vorgaben klar definiert: Die Fontanestädterinnen, schon fast sicher in der Meisterrunde, nur ein möglicher Endstand hätte dies durchkreuzt, durften nicht patzen. Die Rhinstädterinnen mussten die Spielgemeinschaft Eberswalde gehörig auf Distanz halten. Nach vier Durchgängen gab es  für den Aufsteiger aus der Landesklasse die Gewissheit: die Fehrbellinerinnen müssen in der Platzierungsrunde um den Klassenerhalt kämpfen. Eberswalde darf hingegen in zwei Wochen nach einer Medaille bei der Landesmannschaftsmeisterschaft greifen.

Der BBC 91 schaffte zum dritten Mal in Folge den Sprung unter die vier besten Quartetts Brandenburgs. Nach Platz vier 2018 und dem Bronzerang im vergangenen Jahr wollen die Neuruppiner auch 2020 Edelmetall mit nach Hause bringen. In zwei Wochen ist Luckau der erste Gastgeber. Die Platzierungsrunde startet in Michendorf.

Das erste Achtungszeichen auf der anspruchsvollen Anlage setzten nicht die Gastgeberinnen, sondern die SpG Eberwalde in Person von Sandra Kampf. Sie meldete mit 869 auf die Seite gelegten Kegeln Siegesambitionen für ihr Team an. Der ärgste Rivale im Kampf um den zweiten noch zu vergebenen Platz in der Meisterrunde, der SV 90 Fehrbellin, startete durch Sissy Wianke mit 833 Zählern. Beim BBC kam Heike Lebrun zum Einsatz. Sie war für die angeschlagene Ellen Kuball ins Team gerückt und hatte nach 120 Würfen 805 Holz im Wettkampfbuch zu stehen.

In Runde zwei sah es für die Ruppiner Mannschaften schon etwas freundlicher aus. Die Mannschaftsbeste Kerstin Stephan (im Bild) überzeugte mit der zweitbesten Leistung des Tages von 871 Hölzern. Auch bei Fehrbellin war mit Kathrin Hildebrandt, sie kam auf 853, die erfolgreichste Holzsammlerin auf der Bahn. Zur Halbzeit führte Eberswalde mit neun Holz vor Michendorf/Seddin, 30 vor Fehrbellin und 40 vor Neuruppin.

Im dritten Durchgang übernahm erstmals Michendorf die Führung in der Turnierwertung. Die Teambeste, Gaby Steinhaus, hatte mit 871 den bis dato bestehenden Tagesbestwert egalisiert. Für den BBC versetzte Nicole Liebert 855 und für Fehrbellin Manuela Dreßler 846 Kegel in die Waagerechte. Vor dem letzten Block hatten die 90er 33 Holz Rückstand auf Eberswalde. Der kleine Hoffnungsfunke erlosch schnell, denn bei Eberswalde kam mit Lisa Völter die Beste der gesamten Staffel zum Einsatz. Mit dem starken Tagesbestwert von 891 hielt sie nicht nur Fehrbellin auf Abstand, sondern überflügelte noch die Gastgeberinnen aus Michendorf/Seddin. Den Schlusspunkt beim BBC setzte Sylke Jäkel mit 864 und bei Fehrbellin Meike Erdmann mit 821 Hölzern.

Tagesholz / Gesamtpunkte1. SpG Eberswalde  3 456 / 12    Beste: Lisa Völter (891)2. SpG Michendorf/Seddin  3 417 /   7    Beste: Gaby Steinhaus (871)3. BBC 91 Neuruppin 3 395 / 12    Beste:  Kerstin Stephan (871)4. SV 90 Fehrbellin    3 353 /   9    Beste: Kathrin Hildebrandt (853)

Teil II der Saison für den BBC und Fehrbellin

Meisterrunde: Gegner sind für die Damen des Bohle-Bowling-Clubs 91 Neuruppin die SpG Eberswalde, der KSV Altdöbern 1992 und der SC Einheit Luckau.Platzierungsrunde: Die Gegner des SV 90 Fehrbellin sind die SpG Michendorf/Seddin, die SG Askania Kablow und die SpG Prignitz.Start: Am 23./24. November beginnt der Kampf um den Titel beziehungsweise gegen den Abstieg.

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