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Neujahrsempfang
Unternehmungslustige Neuruppiner Senioren feiern gut gelaunt

Zeit zum Anstoßen: Rosswieta Funk (stehend) erhob gemeinsam mit den Ruheständlern das Glas auf die neue Saison.
Zeit zum Anstoßen: Rosswieta Funk (stehend) erhob gemeinsam mit den Ruheständlern das Glas auf die neue Saison. © Foto: Holger Rudolph
Holger Rudolph / 12.01.2020, 20:28 Uhr - Aktualisiert 12.01.2020, 20:47
Neuruppin Ein festliches Büfett erwartete die 55 Frauen und Männer vom Seniorenclub "Ruppiner Land" am Sonntagmittag im Saal der Neuruppiner Gaststätte "Klosterhof". Der Verein beging seinen bereits traditionellen Neujahrsempfang. Im Vorjahr hatten es sich die Ruheständler im "Rosengarten" gut gehen lassen. Diesmal war nun der "Klosterhof" an der Reihe. Für die Vereinsvorsitzende Rosswieta Funk ist es "wichtig, dass wir immer wieder in anderen Gaststätten einkehren". Auf diese Weise würden unterschiedliche heimische Anbieter unterstützt.

Festlich gekleidet, setzten sich die Ruheständler an die feierlich eingedeckten Tische. Im Vorraum, wo im Gedenken an Theodor Fontanes Zeit als Apotheker ein massiver Arbeitstisch aus dem 19. Jahrhundert sowie einige Apotheken-Utensilien stehen, hatte Joachim Mahler seine Technik aufgebaut. Er ist der Gründer der in der Fontanestadt  einst legendären Band "Grahonas". Schon seit 1963 macht Mahler Musik. "Die Musik ist mein Leben", schwärmte er. Im Laufe des Nachmittags heimste "Der letzte der Grahonas", wie er sich selbst nennt, viel Beifall ein. Vor allem dann, wenn er die Schlager von einst auf der Gitarre spielte und dazu sang. Zwischendurch legte er immer mal wieder Musik der 1950er-, 1960er- und 70er-Jahre aus der Konserve auf und hielt sein Publikum sehr gut bei Laune.

Unter den feiernden Clubmitgliedern befand sich auch Liselotte Völker. Sie lobte: "Ich bin schon seit vielen Jahren dabei. Man ist stets in guter Gesellschaft und hat die Auswahl, an vielen unterschiedlichen Veranstaltungen teilzunehmen."

Dass der Club wirklich viel zu bieten hat, ließ sich aus dem von Funk vorgetragenen Jahresrückblick entnehmen. Es gab Busfahrten zu den Thermalbädern in Bad Wilsnack und Templin. Außerdem fand eine Frühlingstour in die mecklenburgische Kleinstadt Mirow statt. Im dortigen Schloss hatte die Herzogsfamilie von Mecklenburg-Strelitz einst eine Residenz. Weiterhin fanden eine Theaterfahrt nach Neustrelitz und eine Schiffsrundfahrt auf Berliner Gewässern statt.

Nicht so ganz zufrieden ist Funk mit dem Verlauf der letzten Tour des Jahres 2019. Sie führte nach Liebenberg. Eigentlich sei alles sehr gut vorbereitet gewesen. Doch ein missgünstiger Unbekannter hatte in der Gaststätte das für die gesamte Gruppe fest gebuchte Essen telefonisch abgesagt. Die Tische seien dadurch zwar nicht eingedeckt gewesen. Zu essen und trinken bekamen die Senioren trotzdem, auch wenn es ein wenig dauerte. Den Jahresausklang bildete die sehr gut besuchte Weihnachtsfeier in Nietwerder.

Auch 2020 brauchen sich die Clubmitglieder nicht zu langweilen. Weiterhin wird es die wöchentlichen Handarbeits- und Rommétreffen geben. An größeren Unternehmungen stehen wieder eine Theaterfahrt nach Neustrelitz, ein Sommerausflug nach Warnemünde sowie eine Planwagen-Tour durch die blühende Kyritz-Ruppiner Heide im August an. Noch keinen festen Termin gibt es für die Dampferfahrt nach Kremmen. Auch an Weihnachten hat Funk bereits gedacht. "Ente satt" soll allen mächtig munden. Satt wurden auch am Sonntag alle Beteiligten. Sie lobten das ihnen angebotene vielfältige und reichliche Büfett.

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