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Knutfest
Meterhohe Flammen im Mondschein

Zum vierten Mal wurden am Freitag in Rheinsberg beim Knutfest ausrangierte Weihnachtsbäume verbrannt.
Zum vierten Mal wurden am Freitag in Rheinsberg beim Knutfest ausrangierte Weihnachtsbäume verbrannt. © Foto: Jürgen Rammelt
Jürgen Rammelt / 12.01.2020, 20:29 Uhr
Rheinsberg Viel Anklang fand am Freitagabend das bereits zum vierten Mal von der Freiwilligen Feuerwehr Rheinsberg organisierte Knutfest. Einheitsführer Bernd Wichura freute sich besonders über die zahlreichen Einwohner, die sich mit ihren Kindern das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

Obwohl das aus den skandinavischen Ländern stammende Fest eigentlich erst am 13. Januar, also 20 Tage nach Weihnachten, gefeiert wird, störte sich niemand an dem frühen Termin. Bereits im Laufe der Woche und noch am selben Abend hatten etliche  Familien ihre ausrangierten Weihnachtsbäume zum Gerätehaus in der Menzer Straße gebracht.

Bevor die ersten Bäume in der großen Flammenschale landeten, sorgten Mitglieder der Wehr dafür, dass genügend Glut vorhanden war. Dann glänzte der Feuerschein mit dem Mond um die Wette. Laut Wichura hatte die Wehr 2017 erstmals ein Knutfest veranstaltet. Inzwischen ist es der vor zwei Jahren gegründete Förderverein, der das Spektakel unterstützt und organisiert.

Damit es abseits des Feuers nicht zu kalt wurde, gab es Chili con Carne, Bratwurst vom Grill sowie allerlei Getränke für Kinder und Erwachsene. Die Renner an dem Abend waren der Kinderpunsch und Glühwein mit oder ohne Schuss, während die Feuerschale, an der Stockbrot gebacken wurde, dicht umlagert blieb.

Für die Mitglieder der Wehr ist das Knutfest eine willkommene Abwechslung zu den Einsätzen und der Ausbildung. Immerhin konnten sie diesmal selbst entscheiden, wie hoch die Flammen schlagen und wie das Feuer am Ende gezähmt wird. Laut Wichura sind solche Höhepunkte unter Einbeziehung der Bevölkerung und der Kinder sehr wichtig.

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