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Handball
Sieg auch dank der Linkshänder

Wieder getroffen: Christian Lück war auf Rechtsaußen kaum zu halten. Seine letzte Verbandsliga-Partie vor dem Kracher bei Hansa Wittstock gewann der HC Neuruppin am Sonnabend gegen Falkensee.
Wieder getroffen: Christian Lück war auf Rechtsaußen kaum zu halten. Seine letzte Verbandsliga-Partie vor dem Kracher bei Hansa Wittstock gewann der HC Neuruppin am Sonnabend gegen Falkensee. © Foto: Noah Behrendt
Noah Behrendt / 19.01.2020, 21:57 Uhr
Neuruppin Nachdem HCN-Trainer Michael Drefahl in der vorigen Woche trotz des Sieges nicht zufrieden war, war er dieses mal ,,zufriedener" mit der Leistung seiner Mannen. So formulierte es der Trainer nach dem 32:25 (15:12) recht zweideutig.

Die Neuruppiner gaben von Anfang an die Richtung vor und lagen ab der fünften Minute dauerhaft in Front. ,,Wir haben das Tempo immer hochgehalten. Wir haben mutig und schnell gespielt, dadurch haben wir uns belohnt", lobte Drefahl das Offensivspiel seines Teams.

Viele Aktionen über rechts

Besonders die Linkshänder Till Winkelmann, Marten Bukowski und Christian Lück zeigten sich treffsicher. Viele Aktionen wurden über die rechte Seite gespielt, und die Chancen wurden ausgenutzt. Elf der fünfzehn HCN-Treffer erzielten die Gastgeber in der ersten Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzten die Gäste auf 15:16, und die Schiedsrichter sorgten mit einigen Entscheidungen für Hektik und viele Unterbrechungen. Der HCN blieb jedoch fokussiert und zog mit einem 5:0 Lauf auf 21:15 davon, Winkelmann (3-mal) und Lennard Mathiske (2-mal) netzten ein. ,,Wir haben eine gute Abwehr gestellt, und Falkensee ging aufgrund der schmalen Bank etwas die Kräfte aus", analysierte Drefahl die entscheidende Phase. In der Schlussphase baute der HCN die Führung sogar auf 31:21 aus, hier zeigte William Kehnscherper mit drei erfolgreichen Abschlüssen seine Wurfgewalt.

Starker Julius Schütz

Auf Falkenseer Seite sorgte der starke Julius Schütz dafür, dass die Partie am Ende nicht zu eindeutig aus Sicht des Gästeteams wird. ,,Ich hatte nie das Gefühl, dass der Sieg in Gefahr ist. Wir haben Falkensee nur durch eigene Fehler zwischenzeitlich zurück ins Spiel gebracht", so ein zufriedenerer Michael Drefahl. Seine Mannschaft setzt sich weiter in der Spitzengruppe der Verbandsliga fest.

Das zwölfte Saisonspiel für die Neuruppiner

HC Neuruppin - Falkensee ⇥32:25 (15:12)Zuschauer: 300Schiedsrichter: Ingo Pauli, Jürgen SimmsSiebenmeter: drei von drei verwandelt – vier von vier verwandeltZweiminuten:sieben für HCN –fünf für FalkenseeGelbe Karten:eine – eine Disqualifikationen: Lennard Mathiske (HCN/44). – Till Lehmann (Falkensee/43.)Spielverlauf: 3:2 (6.), 6:3 (10.), 8:5 (12.), 11:6 (16.), 12:9 (21.), 13:11 (28.), 15:12 – 16:15 (34.), 19:15 (39.), 22:17 (42.), 25:19 (47.), 29:21 (52.), 31:22 (55.), 32:24 (58.)HCN: Berger, Plötz - Aßemacher, Simon (1), Lück (5/2), Koall (1), Bukowski (5), Horsford, Nietzel (1), Mathiske (3), Winkelmann (10), Kühne (2), Kehnscherper (3), Nguyen (1)Falkensee: Runge - Wojatschke (4), Lehmann (2), Nicolai, Molitor (1), Scharkowski (2), Kommnick (2), Gernig (4), Schütz (10/4)

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