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Kommunalpolitik
Walsleben will einen neuen Spielplatz bauen

2019 fand der erste Spatenstich für das Wohngebiet an den Temnitzwiesen statt.
2019 fand der erste Spatenstich für das Wohngebiet an den Temnitzwiesen statt. © Foto: Judith Melzer-Voigt
Ulrike Gawande / 22.05.2020, 16:14 Uhr
Walsleben (MOZ) Eigentlich war für den 18. März eine Sitzung der Gemeindevertreter aus Walsleben angesetzt gewesen. Doch dann kamen die Einschränkungen durch die Corona-Krise, und die Sitzung musste ausfallen. Über Whatsapp habe er zu seinen Kollegen der Gemeindevertretung Kontakt gehalten, berichtet Walslebens Bürgermeister Burghard Gammelin. Schließlich galt es, auch kurzfristig Entscheidungen zu treffen, da einige der 72 gemeindeeigenen Wohnungen saniert werden sollen.

Wohnungssanierung

Am Mittwoch trafen sich die Gemeindevertreter dann erstmals wieder von Angesicht zu Angesicht. Zuerst mussten die Eilentscheidungen legitimiert, das heißt noch einmal abgestimmt werden. "Das sieht die Kommunalverfassung so vor", erklärt Gammelin. Vor einigen Jahren habe man sich in dem Gremium darauf verständigt, dass dann, wenn Wohnungen frei gezogen werden, die Gelegenheit genutzt wird, die Objekte zu sanieren. Um sie zügig weitervermieten zu können, müssen dann solche Sanierungsentscheidungen und die Auftragsvergabe schnell erfolgen. "Jeder Leerstand ist ein Verlust." Begehrt seien derzeit eher die kleineren Wohneinheiten, so Gammelin. "Die großen Wohnungen sind nicht so gefragt." Trotzdem sei die Leerstandsquote einstellig, so der Bürgermeister. Er sieht die gemeindeeigenen Wohnungen als wichtiges Kapital, mit dem gewirtschaftet werden kann. "Wir brauchen Leben im Dorf, um Kita und Schule zu halten."

Pläne für einen Spielplatz

Um die Kinder im Dorf drehte sich auch ein weiterer Tagesordnungspunkt. Diskutiert wurde über Spielplätze. Einer musste für das neue Wohngebiet "An den Temnitzwiesen" weichen. Ursprünglich sei seine Intention gewesen, hinter jedem der sogenannten Neubaublöcke, einen Spielplatz zu errichten, so Gammelin. Doch geeinigt habe man sich dann auf einen zentralen Treffpunkt für die Kinder im Dorf. Der Ort müsse noch festgelegt werden, berichtet der Bürgermeister. Vor der nächsten Sitzung soll es deshalb einen Vor-Ort-Termin geben. Der Beschluss für den Platz soll jedoch erst im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen für 2021 gefasst werden, erklärt Burghard Gammelin. Einig seien sich die Gemeindevertreter aber, dass nicht Holz als Baustoff gewählt werden soll. "Wir wollen etwas Langlebiges wie PVC und Edelstahl. Das ist auch hygienischer und nicht so aufwändig in der Unterhaltung." Schon jetzt können sich die Kinder in Walsleben mindestens auf ein Klettergerüst, eine Wippe und eine Rutsche freuen.

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