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Neuruppin bekommt ein neues griechisches Restaurant

Ein Team: Neben dem Ehepaar Edona und Klinton Keputa werden auch noch andere Mitglieder der Familie im "Syrtaki" die Gäste verwöhnen. Der Restaurantbesitzer ist Koch, überlässt die Küche aber einem anderen Profi.
Ein Team: Neben dem Ehepaar Edona und Klinton Keputa werden auch noch andere Mitglieder der Familie im "Syrtaki" die Gäste verwöhnen. Der Restaurantbesitzer ist Koch, überlässt die Küche aber einem anderen Profi. © Foto: Judith Melzer-Voigt
Judith Melzer-Voigt / 22.05.2020, 18:15 Uhr - Aktualisiert 22.05.2020, 20:57
Neuruppin (MOZ) Zuerst einmal die schlechte Nachricht: Rheinsberg hat nun ein Restaurant weniger. Doch die gute Nachricht folgt sogleich: In Neuruppin gibt es ab Montag eine Gaststätte mehr. Klinton Keputa zieht mit seinem griechischen Restaurant "Syrtaki" in die Fontanestadt. Die neue Lage könnte nicht besser sein – direkt am Ruppiner See, im ehemaligen "Seegarten".

Der Chef macht an diesem Freitag eine kurze Pause, da kommen schon die ersten potenziellen Gäste um die Ecke: ein Pärchen, das mit dem Fahrrad unterwegs ist. "Ist schon geöffnet?", fragt der Mann. "Am Montag geht es los", ruft Keputa. "Wir kommen wieder", lautet das Versprechen, das den Wirt optimistisch stimmt. Mit dem Umzug aus der Rheinsberger Rhinpassage nach Neuruppin hat der 28-Jährige einiges gewagt – und auch Geld investiert. Der ehemalige "Seegarten" ist komplett verändert worden und im Inneren kaum wiederzuerkennen: neue Böden, eine vollkommen neue Einrichtung und eine ganz andere Struktur, was die Sitzplätze angeht.

Wegzug aus Rheinsberg

Rund ein Jahr hatte Keputa vor dem Umzug das "Syrtaki" in Rheinsberg gemeinsam mit seiner Familie betrieben. Die Gäste seien zufrieden gewesen, sagt er. Doch der 28-Jährige hat schon länger nach einem Standort in Neuruppin geschaut. Als ein neuer Pächter für den "Seegarten" gesucht wurde, hat er spontan zugeschlagen. "Die Lage hier ist einfach toll, direkt am See", sagt der Grieche, der auch albanische Wurzeln hat.

Klinton Keputa ist selbst Koch. Doch diesen Job wird er einem anderen Profi überlassen, denn als Restaurantbesitzer sieht er seine Aufgaben an anderer Stelle: "Ich muss mich um die Gäste kümmern, schauen, ob alles gut läuft, und mit den Leuten sprechen", erklärt er. Daher wird er das Gesicht des "Syrtaki" in Neuruppin sein. Zur Seite stehen ihm dabei unter anderem seine Frau Edona, aber auch weitere Familienmitglieder.

Derzeit wohnt Keputa noch in Rheinsberg, doch auch das soll sich bald ändern – wenn er eine Wohnung in Neuruppin findet, was bisher nicht von Erfolg gekrönt war. Doch das Restaurant öffnet täglich um 11.30 Uhr. Schluss ist zu Corona-Zeiten um 22 Uhr, danach noch später. Vor der Ladenöffnung muss eingekauft und der Tag vorbereitet werden. Da klappt es laut dem 28-Jährigen auf der Dauer nicht mit dem Pendeln.

Dafür, dass möglichst viele Gäste lange bei ihm und seinem Team bleiben, hat Klinton Keputa vorgesorgt: Auf der Terrasse an der Regattastraße reihen sich die Tische aneinander. Platz ist dort jede Menge. Obwohl die aktuell geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden, kommt Keputa allein im Außenbereich auf rund 100 Plätze. Insgesamt, wenn die Corona-Regeln aufgehoben werden, sind es doppelt so viele.

"Wir schauen jetzt erst einmal, wie es läuft", sagt Keputa. Dann kann er sich auch gut vorstellen, dass das Team noch Unterstützung braucht. Erst einmal werden maximal vier Leute in der Küche und vier im Service arbeiten. Erstere bereiten die griechischen und mediterranen Spezialitäten zu, Letztere bringen sie an den Tisch. Auf die Frage, was denn das Steckenpferd des "Syrtaki" sei, zuckt Klinton Keputa mit den Schultern: "Ich sage einfach mal: Alles. Die Leute sollen einfach vorbeikommen und probieren."

Von Mai bis Oktober hat das "Syrtaki" täglich von 11.30 bis 22 Uhr geöffnet. Ab Oktober ist der Dienstag ein Ruhetag.

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