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Denkmalschutz
Lösung für defekte Tore in Rheinsberg gesucht

Die Flügeltüren der Remise in Rheinsberg sind so marode, dass beim Landkreis beantragt wurde, sie abzunehmen.
Die Flügeltüren der Remise in Rheinsberg sind so marode, dass beim Landkreis beantragt wurde, sie abzunehmen. © Foto: Siegmar Trenkler
Siegmar Trenkler / 17.06.2020, 06:30 Uhr - Aktualisiert 17.06.2020, 16:09
Rheinsberg (MOZ) Dürfen die defekten Tore der denkmalgeschützten Remise in Rheinsberg abgenommen werden, weil sie defekt sind, für ihre Reparatur aber kein Geld zur Verfügung steht? Innerhalb der nächsten Wochen erwartet Rheinsbergs Bürgermister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) eine Antwort der Unteren Denkmalschutzbehörde, bei der er das beantragt hat.

Nach Vorgesprächen mit dem Landkreis ist er aber zuversichtlich, dass die Behörde ihr Okay zu dem Vorhaben geben wird. Schwochow hat damit auf die Entscheidung der Stadtverordneten reagiert, die kein Geld für die Sanierung der Tore freigeben wollen, weil dieses für dringlichere Vorhaben benötigt wird.

Das Problem der Türen war nach der Sanierung 2012 schrittweise entstanden, weil diese immer offen stehen. So konnte das Wasser in den vergangenen Jahren in die Türen eindringen und dort größere Schäden anrichten. Teilweise werden sie aktuell nur von Lastgurten am Herabfallen gehindert, ein Zustand, den Schwochow als unerträglich beschreibt. Das Abnehmen wäre eine temporäre Lösung, damit niemand zu Schaden kommt.

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