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Konzert
Mutter und Tochter begeistern in der Musikbrennerei in Rheinsberg

Gemeinsamer Auftritt: Dana und Ute Apitz (links) unterhielten mit ihrem sehr persönlichem Programm in Rheinsberg.
Gemeinsamer Auftritt: Dana und Ute Apitz (links) unterhielten mit ihrem sehr persönlichem Programm in Rheinsberg. © Foto: Jürgen Rammelt
Jürgen Rammelt / 12.07.2020, 15:35 Uhr - Aktualisiert 13.07.2020, 15:45
Rheinsberg (MOZ) Unter dem Motto "Allgemein allein" trat am Freitag auf der Bühne der Musikbrennerei in Rheinsberg mit den "Apitzens" ein Duo auf, das mit lustigen Mutter-Kind-Geschichten und  Soul-Musik einen unterhaltsamen Abend versprach. Leider konnte Jane Zahn als Gastgeberin nur zehn Besucher begrüßen, was jedoch der Veranstaltung, die ein Teil der Reihe "30 Jahre – 30 Lesungen – 30 Orte" des Literaturkollegiums Brandenburg war, nichts ausmachte.

Denn Ute Apitz und Tochter Dana unterhielten die Zuhörer in ihrem einstündigen Programm mit witziger Prosa in teilweise havelländischer Mundart sowie mit Liedern, deren Texte aus der Feder von Dana Apitz stammten, die sie auch vertont hatte. Dass viele in Englisch waren, erklärte Dana Apitz: "Mein Freundeskreis spricht meist englisch und ich denke auch in dieser Sprache." Mit mal rauer oder weicher Stimme sang die junge Frau so von einem Engel ohne Flügel, von Hoffnungen und Realitäten, vom Regen und von der Sicht aus dem weiten Kosmos auf die Erde.

Ganz anders ihre Mutter: In ihren Geschichten berichtete Ute Apitz von kuriosen Begebenheiten und teilweise peinlichen Ereignissen. Ebenso sorgte ein Dialog, bei dem es um Linsen und den grauen Star ging, womit kein Vogel gemeint war, bei den Zuhörern für allgemeine Erheiterung. Aber auch, wie es einem ergehen kann, wenn man auf einer Reise der englischen Sprache nicht mächtig ist und dann nicht mal aus dem Flughafen kommt, wie es Ute Apitz in Indien erging, erfuhren am Freitag die Besucher der Veranstaltung.

"Alles was wichtig ist, braucht Zeit" war der Titel eines einfühlsamen Songs, der am Ende erklang. Gesungen wurde das Lied von den beiden Frauen. Der Text stammte diesmal von der Mutter. Vertont hatte es die Tochter, die erklärte, dass dabei schon das eine oder andere Tränchen  geflossen sei.

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