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Sanierung
Die Kreuzung am Neuruppiner Reiz ist fertig

Neuruppins Baudezernent Arne Krohn, Marion Schier vom Amt für Stadtentwicklung,  Frithjof Priemann vom Bauamt, Ingolf Thiedke von der Firma STT und Polier Klaus Hoffmann (von rechts) übergaben am Freitag die Kreuzung.
Neuruppins Baudezernent Arne Krohn, Marion Schier vom Amt für Stadtentwicklung, Frithjof Priemann vom Bauamt, Ingolf Thiedke von der Firma STT und Polier Klaus Hoffmann (von rechts) übergaben am Freitag die Kreuzung. © Foto: Judith Melzer-Voigt
Judith Melzer-Voigt / 31.07.2020, 16:31 Uhr
Neuruppin (MOZ) Im Laufe des Freitags verschwand nach und nach der Bauzaun. Dann waren die Bauarbeiten am Hintereingang des Neuruppiner Reiz endgültig beendet – rund einen Monat früher als geplant. Die Kreuzung von Bruno-Salvat- und Otto-Grotewohl-Straße ist nun neu gepflastert und barrierefrei.

"Es war eine relativ kleine Maßnahme, aber die Wirkung wird eine ziemlich große sein", sagt Baudezernent Arne Krohn. Das bestätigte auch Marion Schier vom Amt für Stadtentwicklung. Sie betreut das Förderprogramm "Soziale Stadt", im Zuge dessen viel Geld in das Vorhaben geflossen ist: 142 000 Euro sind für den Kreuzungsumbau eingeplant, zwei Drittel davon stammen von Bund und Land. "Der Platz hier ist ein wichtiger Übergang vom Reiz zum WK III", erklärte Schier. Sie hofft, dass die Leute die sanierte Fläche gut annehmen.

Diese ist zudem auch noch besonders pflegeleicht für die Stadt, wie Frithjof Priemann vom Bauamt am Freitag erklärte. Die marode Kreuzung sei nicht mehr zeitgemäß gewesen. Nun soll auch das Nachsanden der Fugen wegfallen, das beispielsweise auf der neuen Engelsstraße regelmäßig auf der Tagesordnung steht. Möglich macht das ein Stein, der mit synthetischem Kautschuk ummantelt ist. Die Neuruppiner Fläche ist erst die zweite in den neuen Bundesländern, bei der dieser Stein zum Einsatz kam, so Priemann. In Potsdam wurde er schon einmal eingesetzt. "Aber hier haben wir auch entsprechende Randelemente genutzt, was in Potsdam nicht der Fall war." Insgesamt sei der Stein etwas teurer. "Aber wir sparen uns die gesamten Nacharbeiten", so Priemann. 25 bis 30 Jahre soll das neue Pflaster nun mindestens halten.

Steine leicht beweglich

In Richtung Bruno-Salvat- und Otto-Grotewohl-Straße wurde auch ein Stück der Straße asphaltiert. "So sollen diese Straßen irgendwann auch weitergeführt werden", erklärte Priemann. Bei den Bauarbeiten habe es eine enge Zusammenarbeit mit der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft (NWG) gegeben, die derzeit einen Teil ihrer Wohnblöcke in diesem Bereich saniert (wir berichteten).

Für die Firma STT GmbH aus Werder war es das erste Mal, dass sie diese ummantelten Steine verlegt hat. Ingolf Thiedke von STT erklärte, dass die Steine zwar mit der Hand verlegt werden mussten, weil die maschinelle Verlegung nicht möglich ist. "Aber das hat keine Probleme gemacht." Die Steine sind leicht beweglich, vor allem wenn ein Auto drüberfährt. Das liege an den Katschuk-Fugen, die elastisch sind und es auch bleiben werden.

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