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Grün-Weiß gewann eigenes Turnier

Martin Terstegge / 11.01.2018, 14:10 Uhr - Aktualisiert 11.01.2018, 14:29
Bad Belzig (MOZ) Bei der 20. Auflage um den Heinrich & Zobel-Cup erwiesen sich die Gastgeber des FSV Grün-Weiß Niemegk als "schlechte" Gastgeber. Nicht, dass sie die sieben Gastmannschaften und die Zuschauer in der Bad Belziger Albert-Baur-Halle schlecht betreut hätten - da gab es keine Misstöne. Aber den Pokal wollten die Grün-Weißen nicht hergeben, der wird für ein Jahr in der eigenen Vitrine stehen.

Dabei galten die Hausherren nach Ablauf der Vorrunde nicht unbedingt als Favorit. Sie besiegten zum Auftakt in der Gruppe A den SV Union Linthe mit 3:2 und in ihrem letzten Gruppenspiel den TSV Wiesenburg mit 2:0, doch dazwischen gab es eine 0:6-Klatsche gegen den Titelverteidiger TSV Chemie Premnitz.

In der Endabrechnung der Staffel A nahmen die Premnitzer mit 7 Punkten und 14:2 Toren den ersten Platz ein. Die Niemegker wurden Zweiter (6/5:8) vor dem TSV Wiesenburg (4/2:3) und Union Linthe (0/3:11).

In der Gruppe B stellte sich schnell heraus, dass der TSV Treuenbrietzen und der Mühlanger SV die beiden vorderen Plätze unter sich ausmachen würden. Die Sabinchenstädter wurden dank des besseren Torverhältnisses (12:5) Staffelsieger vor Mühlanger (8:6). Beide Teams erspielten 7 Punkte. Dritter wurde der FC Borussia Belzig (3/7:8) vor dem FC Wusterhausen (0/3:11).

Im Überkreuzverfahren wurden die Halbfinalpaarungen ermittelt. Im Flämingduell setzten sich die Gastgeber klar mit 3:0 gegen Treuenbrietzen durch. In dem anderen Semifinale besiegten die Premnitzer mit dem gleichen Ergebnis den Mühlanger SV.

Im Spiel um Platz drei spielten sich die Treuenbrietzener nach dem verpassten Finaleinzug den Frust von der Seele und fertigten Mühlanger mit 8:1 ab.

Im Endspiel hatten die Westhavelländer die Favoritenrolle inne, doch die Niemegker hatten die richtigen Rückschlüsse aus der Vorrundenniederlage gezogen. Sie vernachlässigten diesmal nicht die Defensive, schafften es aber dennoch nicht in der regulären Spielzeit dreimal ihre Führung zu verteidigen. Besonders bitter war der Treffer zum 3:3, Sekunden vor dem Abpfiff. Im fälligen Neunmeterschießen reichten die Tore Manuel Steffens und Andy Buchners zum Turniersieg, da die Premnitzer nur einen Versuch verwandelten.

Danach herrschte große Freude bei den Gastgebern über den nicht erwarteten Turniererfolg. Der Verein bedankte sich bei allen Helfern und Sponsoren, insbesonders beim Autohaus Heinrich & Zobel, für die Unterstützung.

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