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Frauenhandball-Verbandsliga Nord: MSBV Belzig bezwang den Hennickendorfer SV mit 28:21

Heimsieg
Nach der Pause Gegner überrollt

In der ersten Hälfte leisteten die Gäste noch erheblich mehr Gegenwehr, wie es hier Jessica Zithier schmerzlich erfahren musste
In der ersten Hälfte leisteten die Gäste noch erheblich mehr Gegenwehr, wie es hier Jessica Zithier schmerzlich erfahren musste © Foto: MZV
Martin Terstegge / 16.04.2018, 15:51 Uhr
Bad Belzig (MOZ) Am Sonntag erfüllten die Handballerinnen des MBSV Belzig ihre Pflichtaufgabe, sie besiegten den Hennickendorfer SV mit 28:21.

Ein entspannter Nachmittag wurde es für Trainer Denis Wandersee aber erst in der zweiten Hälfte. Vor der Pause tat sich seine Mannschaft noch recht schwer mit dem Schlusslicht der Verbandsliga Nord. Obwohl nur mit einer Wechselspielerin angereist, versuchten die Gäste es mit einer offensiven Deckung, waren an den halben Rückraumspielerinnen, wie Alina Ulrich, Jessica Zithier, Pia Schonert oder Lisa Hermann, immer nah dran. Damit brachten sie die Bad Belzigerinnen aus dem Rhythmus, die im Angriff ihre Probleme hatten.

In der Deckung lief es hingegen optimal. Zuvor hatte der Trainer leichte Bedenken, da die Torfrau Sarah Kleetz sich beim Abschlusstraining am Freitagabend verletzte und auch am letzten Spieltag nicht mehr auflaufen kann. So lastete die gesamte Verantwortung auf den Schultern der jungen Lea Boskugel, die aber ein prima Spiel ablieferte. In der ersten Hälfte kassierten die Gastgeberinnen nur neun Tore, waren aber auch nur elfmal erfolgreich.

In der Halbzeit wies Wandersee sein Team noch einmal darauf hin, dass der Gegner im zweiten Durchgang wohl konditionelle Probleme bekommen würde, da nur eine Wechselspielerin auf der Bank saß. Seine Schützlinge müssten nur noch das Tempo hochhalten, dann würde sich der Erfolg einstellen.

Und so kam es auch. Tor um Tor zogen die MBSV-Frauen davon, in der 43. Minute war der Vorsprung auf 21:13 angewachsen. Nun gewährte der MBSV-Trainer allen Spielerinnen ihre Einsatzzeiten, Stammkräfte wie Caterina Meseberg oder Jasmin Melzer schonte er komplett, damit sich auch die jüngeren Akteure beweisen konnten.

Ein prima Spiel legte auf Linksaußen Celina Utermark hin. In den vergangenen Wochen ist ihr Selbstbewusstsein gewachsen, konnte nun durchspielen und war mit sechs Treffern auch äußerst erfolgreich.

Am Ende stand ein ungefährdeter 28:21-Erfolg, der von den mehr als 120 Besuchern ordentlich beklatscht wurde. Am Sonntag (22. April) geht es zum Saisonfinale zum HSC Potsdam. Nachdem die letzten drei Spiele gegen die Potsdamerinnen immer mit einem Tor verloren gingen, würde sich Coach Wandersee diesmal über einen knappen Sieg seines Teams freuen.

MBSV: Boskugel, Meseberg, Schonert 1, Reichardt 1, Utermark 6, Müller 1, Zithier 3, Hoffmann 2, Melzer, L. Hermann 6, Fiedler 1, Okowiak, Großkurth 3, Ulrich 4.

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