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Kindercamp
Zum Zelten in die Baurhalle

Fünf Mannschaften standen beim Familiensportfest immer im direkten sportlichen Wettkampf.
Fünf Mannschaften standen beim Familiensportfest immer im direkten sportlichen Wettkampf. © Foto: Dirk Fröhlich
Martin Terstegge\MOZ / 11.06.2018, 13:47 Uhr
Bad Belzig Vorvergangenes Wochenende richteten die beiden Jugend-Handballtrainerinnen des MBSV Belzig, Christin Pauksch und Solveig Schmidt, das traditionelle „Zeltlager“ für die jüngsten Vereinsmitglieder, die Bambini und F-Junioren, aus. Schon seit Jahren geht es aber nicht wirklich zum Zelten, mittlerweile wird in der Albert-Baur-Halle übernachtet, aber der traditionelle Name verspricht mehr Abenteuer.

Und für die Vier- bis Achtjährigen ist es auch ein Erlebnis, da die ganz Mutigen sich entschließen über Nacht außer Haus zu bleiben – und bei vielen ist es das erste Mal.

Doch bevor es am Freitagabend Ernst wurde, nutzten die Betreuer das schöne Wetter, um mit der Kinderschar das Freibad aufzusuchen, um sich abzukühlen. Nach dem Abendessen ging es ans „Bettenmachen“ in der Baur-Halle. Während die Älteren es sich auf den schmaleren Turnmatten bequem machten, nahmen die Bambini auf der dicken Sprungmatte Platz.

Zu diesem Zeitpunkt wurde es dann doch dem einen oder anderen zu unheimlich, zogen es lieber vor in den heimischen vier Wänden zu nächtigen. Manch einer schwankte, als die angerufenen Eltern erschienen. Pepe, der sich erst am Nachmittag kurzfristig zum „Zelten“ entschied, wollte dann doch nach Haus, aber bevor Christin Pauksch den „rettenden Anruf“ tätigte, nahm er sein Herz in die Hand und blieb. Am Samstag gab es aber kein Halten mehr, bei Mutti und Vati ist es doch am besten.

Zuvor nahm er wie auch die anderen Kinder das sonnabendliche Tagesprogramm wahr. Am Vormittag gab es einen sportlichen Spaziergang entlang der Fitnessstrecke in Bad Belzig und da am Nachmittag der Himmel eintrübte, stand einem Kinobesuch, inklusive Eisessen, nichts im Wege. An der Halle wartete abends schon der Grillmeister auf die hungrige Meute. Nachdem am ersten Abend, gerade die Jüngsten nur schwer die Nachtruhe einhielten, verlief die zweite Nacht für die Betreuer wesentlich ruhiger.

Am Sonntagvormittag stand wie immer das Familiensportfest auf dem Programm, zu dem sich die Organisatoren immer neue Abläufe einfallen lassen. Diesmal gab es sechs Teams, wobei fünf immer im sportlichen Wettstreit standen und die sechste Vertretung sich an einem Geschicklichkeitsspiel der Barmer GEK ausprobierte. Gegen Mittag wurde das diesjährige Zeltlager, nachdem alle Spuren in der Baurhalle beseitigt waren, beendet.

Christin Pauksch zog eine positive Bilanz für das diesjährige „Zelten“: „Das hat wieder Spaß gemacht, obwohl wir immer um die 30 Kinder zu betreuen haben. Das ist aber nur zu bewältigen, da viele fleißige Hände mithalfen, wofür wir uns bedanken. Zum Beispiel hat uns die Springbachmühle am Samstag Spaghetti mit Tomatensoße geliefert, was bei den Kindern natürlich gut ankam.“

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