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Weihnachtsmarkt
Verregnet, aber dennoch gut besucht!

Eva Loth / 03.12.2018, 13:55 Uhr
Reetz Regenschirme statt Weihnachtsschmuck war wohl das Motto des diesjährigen Reetzer Adventsmarktes. Dieser fand erstmals unter freiem Himmel statt. Viel Zeit blieb den Organisatoren nach der Absage des Sensthofes nicht. Es musste improvisiert werden. Und dann kam der Regen.

Aber nichts desto trotz fanden viele Gäste den Weg nach Reetz. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren bestrebt, es den Gästen so angenehm wie möglich zu machen... es wurden zusätzlich Zelte aufgebaut, damit die Besucher wenigstens bei Würstchen und Glühwein im Trockenen standen.

Den Startschuss gab, wie schon traditionell, der Wiesenburger gemischte Chor mit dem Adventssingen in der Kirche und der anschließenden Kaffeetafel im Gemeindehaus. Bis zur offiziellen Eröffnung des Marktes machten sich viele Gäste auf den Weg in die Heimatstube. Dort hatte der Dorfverein eine neue Ausstellung über die Schule in Reetz gestaltet. Gut beschirmt eröffneten schließlich die Jagdhornbläser den Markt und auch der Weihnachtsmann hatte sich schon eingefunden. Das gemeinsame Singen mit der Reetzer Singegemeinschaft lief in diesem Jahr etwas anders ab. Es wurde beschlossen, Solidarität mit Bad Belzig für den Erhalt des Kreissitzes zu zeigen. Dazu war mit Bürgermeister Roland Leisegang ein zeitgleiches Singen verabredet. Dank der modernen Technik wurde Ortsvorsteherin Marion Gante live in die Marienkirche geschaltet, um die Grüße des Ortes zu überbringen. „Weihnachten ist die Zeit der Besinnung und des Schenkens.“ Gemeinsam wurde schließlich das Lied „Sind die Lichter angezündet“ gesungen.

Dann machten sich die Besucher auf den Weg zu den verschiedenen Ständen, an denen es Weihnachtliches zu bestaunen und natürlich auch zu kaufen gab. Brigitte Zabel hatte den Hof der alten Schule geöffnet. Dort konnten sich die Besucher im Tannenzapfenzielwurf versuchen und attraktive Preise gewinnen. Drinnen war Platz für die Kinder. Unter dem Motto „Wer malt den schönsten Weihnachtsmann“ griffen diese zu Papier und Stift. Im Außenbereich buk Ronny Herbke Waffeln über offenem Feuer und Schornsteinfegermeister Jörg Stolze beeindruckte mit seinen Schmiedearbeiten. Am Stand der Kita gab es Schokoladenobst, an anderen Ständen Dekoartikel, warme Wollsachen, leckerer Honig, Kerzen, bunte LED Luftballons und natürlich selbstgebackene Plätzchen. Leise im Hintergrund erklang Musik aus der Kirche. Erhard Loth spielte Weihnachtslieder an der Orgel.

Die Kinder warteten indes gespannt auf ihre Weihnachtsgeschichte. Im voll besetzten Gemeindehaus lauschten sie aufmerksam Christine und John Shreve, die wieder eine schöne Geschichte herausgesucht hatten. Den Abschluss des Abends bildete das Konzert von Donna Liedchen in der Reetzer Kirche. Die schönen Stimmen und die Akustik in der Kirche machten den Auftritt zu einem Erlebnis. Trotz des schlechten Wetters zeigen sich Ortschefin Marion Gante und die Vorsitzende des Dorfvereins Eva Loth zufrieden. „Es war nun das erste Mal in dieser Form und wir haben unsere Erfahrungen gesammelt“, so Gante. „So manches wird im kommenden Jahr mit Sicherheit anders sein“, sagt sie und dankt allen Akteuren und Helfern.

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