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Weihnachtsmarkt
Ein Kompliment an den Hohen Fläming

von Bärbel Kraemer / 06.12.2018, 10:10 Uhr
Raben Der kleine Weihnachtsmarkt im Naturparkzentrum „Alte Brennerei“ in Raben am jeweils ersten Adventswochenende eröffnete das vorweihnachtliche Treiben in der Region. Hunderte kleine und große Besucher ließen sich dort auf das besinnlichste Fest des Jahres einstimmen.

Für einen Besuch des Weihnachtsmarktes im Naturparkzentrum entschied sich auch Viktor Opilat mit Familie. „Es gibt hier viel zu sehen“, lobte er und ließ sich von Müllermeisterin Ina Hänsch-Goldau und Müllermeister Paul Hänsch die Handmühle erklären. Trotz einer kleinen Havarie. Ein Mühlstein war gebrochen. „Ich habe ihn geschient. Die Handmühle  funktioniert trotzdem“, so Paul Hänsch und lud vorbeikommende wie Viktor Opilat immer wieder zum selbst ausprobieren ein. Dabei gab es eine weitere Überraschung. Beim Drehen musste man sich ordentlich anstrengen. „Der Weizen ist in diesem Jahr hart wie nie“, sagte Hänsch-Goldau. Was nach Auskunft ihres Mannes mit der langen und extremen Hitze des Sommers zu tun hat. „Im Sommer waren wir schon einmal hier. Da hat es uns auch schon gefallen“, bemerkte Opilat in diesem Zusammenhang. Nach dem Besuch des Adventsmarktes stand für die Familie fest, einen neuen Favoriten unter den vielen Märkten in Stadt und Land gefunden zu haben.

Dass der gemütliche Markt im und am Naturparkzentrum mehr bietet, als Stände mit Süßem, herzhafter Bratwurst und Glühwein, weiß längst auch Familie Richter aus Dörpen in Sachsen-Anhalt. Der Ruheständler besuchte mit seiner Ehefrau und den Enkelkindern den kleinen Markt, der weit über die Region hinaus Bekanntheit erlangt hat. Während seine Enkeltochter Lise sich am Bastelstand unter Anleitung von Silvana Rinner im filzen ausprobierte, machte er dem Hohen Fläming ein Kompliment. Er sagte: „Wir sind bald alle 14 Tage hier unterwegs. Weil die Gegend einfach wunderschön ist.“ An anderen Mitmachstationen konnten unter anderem Kekshäuser gebaut und Weihnachtskränze dekoriert werden.

Rund um das nostalgische Kinderkarussell wurden außerdem weihnachtliche Dekorationen, regionales Handwerk und mehr angeboten. Wer nach dem Bummel über das Gelände etwas Ruhe suchte, konnte sich an den Aufführungen der Gruboer Puppenbühne erfreuen, sich in das Reich der Märchen entführen lassen oder eine Fackelwanderung zur Burg Rabenstein genießen. Zwischendurch begegnete man dem Weihnachtsmann.

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