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Statistik
Beliebt, individuell, kreativ, edel

Dieser zauberhafte Zausel-Zwerg wurde von den Eltern mit einem individuellen Vornamen bedacht: Jeanne heißt die kleine Maus.
Dieser zauberhafte Zausel-Zwerg wurde von den Eltern mit einem individuellen Vornamen bedacht: Jeanne heißt die kleine Maus. © Foto: A. Linckus
Bärbel Kraemer / 11.01.2019, 08:19 Uhr - Aktualisiert 11.01.2019, 08:33
Fläming (MOZ) Die Vornamen Mathilda und Charlotte standen im vergangenen Jahr in der Gunst frisch gebackener Eltern in Bad Belzig und den 14 Ortsteilen besonders hoch. Jeweils vier Mädchen wurden die Namen mit auf den Lebensweg gegeben. Drei weitere Neugeborene erhielten den Vornamen Sophie, gefolgt von zwei Babys, die mit dem Namen Sophia bedacht wurden.

Bei den Jungen standen Fritz, Jonas, Leonard und Taavi, eine finnische Form von David, in der Gunst der Eltern. Jeweils zwei Kinder erhielten diese Name. Soweit der erste Blick in die Vornamenstatistik des Jahres 2018.

Mit 104 Neugeborenen in Bad Belzig und den Ortsteilen sind zudem deutlich mehr Kinder als in den Vorjahren geboren worden. Im Jahr 2017 hatten 81 Babys das Licht der Welt erblickt, in 2016 waren es nur 78. Der im Land Brandenburg ausgemachte Babyboom scheint damit auch in hiesiger Region angekommen zu sein.

Unter den 104 Neugeborenen waren zudem vier Zwillingspaare. Die Kinder erblickten, bis auf drei Babys die in Bad Belzig und Ortsteilen geboren wurden, in Brandenburg/Havel, Potsdam und Lutherstadt Wittenberg das Licht der Welt. Während 39 Kinder von ihren Eltern wiederum zwei Vornamen erhielten, gehen zwei Kinder sogar mit drei Vornamen durch das Leben. Mit 55 Mädchen und 49 Jungen hat sich in 2018 das weibliche Geschlecht durchgesetzt (2017: 39 Mädchen, 42 Jungen).

Kreativ waren wiederum die Eltern der 25 Neugeborenen, um die die Großgemeinde Wiesenburg/Mark im vergangenen Jahr gewachsen ist (2017:19; 2016: 29). Die sechs Mädchen und 19 Jungen erblickten bis auf ein Baby, welches in Wiesenburg geboren wurde, in Berlin, Zerbst, Brandenburg/Havel, Potsdam und Lutherstadt Witterberg das Licht der Welt. Bei der Namenswahl waren die Eltern nicht nur kreativ, sondern auch großzügig - wie Mia Sophie, Emilia Sophie, Lina Michelle und Anouk Ava Malea offenbaren, die zwar keine Doppelnamen, dafür aber mit mehreren Namen bedacht wurden. Nicht anders bei den Jungen - wie Jori Mattes, Phillip Benedikt, Joshua Mattis, Otto Arnold Kurt und Anton Fritz Heinz zeigen. Merle und Lilianna sowie Tilas und Elyas sind weitere klangvolle Namen, die Eltern aus Wiesenburg und Umgebung für ihren Nachwuchs wählten. Über Babyglück im Doppelpack konnte sich in der Perle des Flämings im vergangenen Jahr jedoch kein Elternpaar freuen.

Im Amt Brück wurden im Jahre 2018 insgesamt 94 Kinder geboren (2017: 102; 2016: 85). Die 41 Mädchen und 53 Jungen wurden in den umliegenden Geburtskliniken geboren - bis auf acht Babys, die daheim das Licht der Welt erblickten. „Das sind genau doppelt so viel wie 2017“, erläutert Marion Jahn von der Brücker Amtsverwaltung. Die Vornamen Marie und Mia, sie wurden jeweils dreimal vergeben, standen in der Gunst der Eltern besonders hoch. Gefolgt von Elisabeth, Heiley, Sophia und Mila, die jeweils zweimal gewählt wurden. Bei den Jungen waren es Conor, Theo, Erik, Otto, Mats und Marco, die ebenfalls jeweils zweimal vergeben wurden.

Der Trend geht auch im Amt Brück in Richtung Mehrfachnamen. „Doppelnamen, also mit Bindestrich, sind zweimal vergeben, also eher die große Ausnahme; dafür haben wir 21 Mehrfachnamen zu verzeichnen. Bei den Mädchen sind es 13 Mehrfachnamen und ein Doppelname mit Bindestrich“, ergänzt Marion Jahn.

Sowohl in der Stadt Bad Belzig als auch in der Gemeinde Wiesenburg/Mark und im Amt Brück musste kein Namenwunsch abgelehnt werden.

Zum Vergleich: Vor zehn Jahren, in 2008, führten die Namen Johanna, Marie, Charlotte, Leni, Sophie, Anna, Emma, Lara, Lena, Mia, Nele sowie Jason, Leon, Maximilian, Anton und Lucas die Hitliste der beliebtesten Vornamen in der Region an.

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