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Festlich?
O Tannenbaum, ist aus der Traum

„Wie grün war’n deine Blätter...“
„Wie grün war’n deine Blätter...“ © Foto: Thomas Messerschmidt
Thomas Messerschmidt / 13.01.2019, 07:06 Uhr - Aktualisiert 13.01.2019, 10:42
Brandenburg/Havel (MOZ) Die amtliche Weihnachtsbaum-Entsorgung ist in und um Brandenburg an der Havel seit der zweiten Kalenderwoche in vollem Gange. Am 14. Januar wird sie fortgesetzt – wie in den Abfallkalendern der MEBRA Märkischen Entsorgungsgesellschaft Brandenburg mbH und APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH beschrieben. Darin sind nicht nur die Abfuhrtermine für Restmüll-, Papier-,  Biotonne und Gelber Sack zugeordnet, sondern auch für die Weihnachtsbäume. Hübsch sortiert nach Ämtern, Gemeinden und Ort(steil)en oder den Straßen der Havelstadt. Laut Hauptverband der Deutschen Holzindustrie waren jüngst 29,8 Millionen Weihnachtsbäume in Umlauf. Bei 83 Mio. Bundesbürgern. Macht bei 72.000 Brandenburgern etwa 26.000 Bäume. Oder eben 76.500 Weihnachtsbäume bei 213.000 Potsdam-Mittelmärkern. Was mit all den nadeligen Gesellen geschieht? Im Brandenburger Fall weiß es MEBRA-Prokurist Stephan  Köpping: „Zählen können wir die Bäume nicht, haben aber über die Jahre recht konstant 36 Tonnen eingesammelt. Die wurden in den Vorjahren immer klein gemacht und zur Kompostierung nach Fohrde gebracht. Dies’ Jahr kommt dort nur noch der Grünanteil hin und der Holzanteil zur thermischen Verwertung ins Biomasseheizkraftwerk nach Magdeburg.“  Für den Landkreis hat APM-Sprecherin Mona Belz sogar Stückzahlen parat: 2017 wurden 18.185 Weihnachtsbäume eingesammelt und im Vorjahr 19.577. „Sie kommen in die Kompostieranlage der Firma Rebo Umwelttechnik GmbH in Mühlenfließ/Jeserig und werden dort klein geschreddert und als Strukturmaterial für die Kompostierung weiter genutzt.“

Für Stadt und Land gilt: Die Weihnachtsbäume müssen am Abfuhrtag ohne jeglichen Baumschmuck ab 6.00 Uhr zur Abholung bereitliegen, wobei große Bäume auf eine maximale Stücklänge von 1,50 Meter zu teilen sind. Brandenburgern bietet die MEBRA zudem an, ihren Weihnachtsbaum selbst und kostenlos auf dem Wertstoffhof in der August-Sonntag-Straße 3 anzuliefern. Bequemer ist die Abholung, die in Brandenburg an der Havel Montag auf dem Görden fortgesetzt wird, Dienstag zwischen nördlicher Brahmsstraße und Fritze-Bollmann-Weg, Mittwoch im Stadtteil Nord, Donnerstag in Plaue und Kirchmöser sowie Freitag in der Altstadt. Genaueres ist aufzu erfahren.

Aufinformiert sich, wer noch seinen Weihnachtsbaum im Landkreis hat, wo sich die Abfuhr bis zum 8. Februar (Bad Belzig) hinzieht. Die Ämter Wusterwitz, Ziesar und Beetzsee werden zum Januar-Ende angesteuert, Groß Kreutz (Havel) und Kloster Lehnin (außer Krahne/Reckahn) am 28. Januar.

Übrigens: Wer seinen Baum nur schweren Herzens zur Entsorgung freigeben mag, sollte sich im Umfeld nach Weihnachtsbaum-/Winterfeuern erkundigen. Die gibt es in immer mehr Orten, lassen Bäume noch einmal aufleuchten und sorgen für einen urgemütlichen Fest-Ausklang.

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