Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Wahlkampf
Landwirte wollen mitmischen

KBV-Vorsitzender Jens Schreinicke, Öko-Landwirt Bastian Schumacher, KBV-Geschäftsführerin Silvia Wernitz und Brielower Agrar-Geschäftsführer Gerhard Ullrich (v.l.) in Brielow.
KBV-Vorsitzender Jens Schreinicke, Öko-Landwirt Bastian Schumacher, KBV-Geschäftsführerin Silvia Wernitz und Brielower Agrar-Geschäftsführer Gerhard Ullrich (v.l.) in Brielow. © Foto: Linckus
Anja Linckus / 10.02.2019, 13:37 Uhr
Mittelmark (MOZ) Bei den anstehenden Kommunalwahlen am 26. Mai will auch der Kreisbauernverband Potsdam Mittelmark (KBV) mit seinen Kandidaten in den Kreistag einziehen. Dazu soll das erfolgreiche Bündnis „Freie Bürger und Bauern“ fortgesetzt werden. Bei einem Besuch der Brielower Agrar GmbH in dieser Woche gaben Jens Schreinicke, Vorsitzender des KBV und KBV-Geschäftsführerin Silvia Wernitz konkrete Namen bekannt und kündigten einen Generationenwechsel an. So scheiden verdiente Ehrenamtler  wie Willi Insel, Ortsvorsteher in Grebs (Kloster Lehnin), aus Altersgründen aus. Andere wie Gräbens Bürgermeister Siegfried Schröder wollen sich noch einmal zur Wahl stellen. „Er hat aber schon viele junge Leute um sich gescharrt“, so Silvia Wernitz. In den Altkreisen Brandenburg und Belzig sollen schon in diesem Wahlkampf junge Leute um die Gunst der Wähler werben. Spitzenkandidaten für den Kreistag sind Fraktionschef Wolfgard Preuß aus Ziesar, der erneut antreten will, ebenso Rita Neumann aus Benken. In den Kreistag  wollen auch Jürgen Frenzel aus Beelitz und Michael Reiter aus Saarmund. Mitreden möchten die Landwirte auch in der kommenden Legislaturperiode bei Themen wie Wirtschaft, Breitbandausbau, soziale und Verkehrsinfrastruktur und Naturschutz. “Unser Ziel ist es bestmögliche Lebensqualität im ländlichen Raum zu bieten“, so Jens Schreinicke. Dabei habe man im Blick, dass sich die demografischen Strukturen ändern und die Bedürfnisse der Bevölkerung weiterentwickeln. Vor fünf Jahren holten „Freie Bürger und Bauern“ fünf von 59 Sitzen im Kreistag. „Allein können wir nicht viel bewegen, aber als Zünglein an der Waage sind wir unentbehrlich“, zeigt sich Silvia Wernitz kämpferisch.

Gänzlich unpolitisch hingegen ist die derzeitige Suche des KBVs nach einem Ausrichterort für das diesjährige Kreiserntefest: „Wenn sich kein Ort findet, müssen wir auf einen Spargelhof ausweichen oder das Fest ausfallen lassen“, so Silvia Wernitz abschließend. Der KBV stehe in den Startlöchern, nur ein Ort müsse sich dringend finden.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG