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Torflut
Aufstieg in Sichtweite

In Torlaune präsentiere sich Jessica Zithier, sie steuerte 12 Treffer zum 36:15-Erfolg bei.
In Torlaune präsentiere sich Jessica Zithier, sie steuerte 12 Treffer zum 36:15-Erfolg bei. © Foto: Dirk Fröhlich
Martin Terstegge\MOZ / 15.04.2019, 16:03 Uhr
Bad Belzig Manchmal können sich die sogenannten Pflichtaufgaben als schwierig erweisen, doch die Handballerinnen des MBSV Belzig haben sich ihrer am Sonntag souverän gestellt. Sie besiegten den HV Ruhland/Schwarzheide deutlich mit 36:15.

Die Mannschaft von Trainer Denis Wandersee war von Beginn an hellwach. In der Defensive arbeitete sie konzentriert, fing viele Angriffsversuche des Tabellenletzten vorzeitig ab und kam über den schnellen Gegenstoß zu leichten Toren. Fast im Minutentakt schnellte die Anzeigentafel nach oben.

Doch nach 16 Minuten (14:4) erlahmte der Angriffsdruck ein wenig. Wandersee hatte frühzeitig begonnen zu wechseln, doch daran lag es nicht allein. Die Gastgeberinnen spielten ihre Angriffe nun nicht mehr vernünftig zu Ende, das Team wirkte etwas "überpaced" Bis zur Pause trafen beide Reihen noch je viermal, so stand es 18:8 beim Gang in die Kabinen.

Bei einer klaren Führung besteht immer die Gefahr, dass die Mannschaft nicht mehr mit dem letzten Ernst die Partie zu Ende bestreitet. Nicht so die Bad Belzigerinnen. Sie spielten weiter hohes Tempo, schonten sich in keiner Phase der Partie. Trainer Wandersee musste nicht einmal eine Auszeit nehmen, um sein Team neu auszurichten.

Obwohl längst nicht jeder Wurf sein Ziel fand, wuchs der Vorsprung kontinuierlich an. Natürlich nutzte der MBSV-Trainer weiter fleißig die Möglichkeit neue Dinge auszuprobieren, ohne dass der Spielfluss darunter litt. Für Josefine Hoffmann waren die Gäste der richtige Aufbaugegner, sie bekam nun längere Einsatzzeiten, nach ihrer langwierigen Verletzung, konnte sie sich schon wieder dreimal in die Torschützenliste eintragen.

Überragende Werferin in Reihen des MBSV war aber diesmal Jessica Zithier. Sie zeigte sich für ein dutzend Tore verantwortlich, gefolgt von Jasmin Melzer (7) und der starken Pia Dalibor (6).

Doch die Freude in der Albert-Baur-Halle betraf nicht nur den eigenen 36:15-Erfolg, auch der unerwartete Heimsieg der Wildauerinnen über Guben sorgte für Höchststimmung. Die Oderstädterinnen stehen damit in ihrem letzten Saisonspiel am kommenden Sonnabend (27. April) unter gehörigen Druck.  Sie empfangen das MBSV-Team. Selbst wenn die Bad Belzigerinnen verlieren sollten, könnten sie mit einem Heimerfolg über Schlaubetal am 5. Mai den Aufstieg in die Brandenburgliga festmachen. Sollten sie jedoch bereits in Guben einen Punkt holen, können dort schon die Sektkorken knallen.

MBSV: Kleetz, Kelm, Meseberg, Utermark 1, Müller 1, Zithier 12/3, Borgwald, Hoffmann 3, Melzer 7, Dalibor 6, L. Hermann 4, Fiedler, E. Hermann 1.

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