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"Wer die Erde liebt, darf sie nicht verrecken lassen"

Rund 120 Jugendliche trafen auf dem Marktplatz zusammen, um lautstark ihre Meinung kund zu tun.
Rund 120 Jugendliche trafen auf dem Marktplatz zusammen, um lautstark ihre Meinung kund zu tun. © Foto: Foto: B. Kraemer
Bärbel Kraemer / 16.04.2019, 08:01 Uhr
Bad Belzig "Blumenduft statt Benzinluft", "Opa, was ist ein Schneemann" und "Wer die Erde liebt, darf sie nicht verrecken lassen", ist auf Plakaten zu lesen, die Kinder und Jugendliche am Freitag Vormittag auf dem Bad Belziger Markplatz in den Händen halten.

Rund 120 Menschen zählt diese erste "Friday for Future" Kundgebung im Herzen der Kur- und Kreisstadt. Dabei erhalten die jungen Leute, wenn auch noch in geringer Zahl, Unterstützung durch Erwachsene. Eine von ihnen ist Ramona Stucki. Die Bad Belzigerin freut das Engagement der Jugend. Sie erzählt, selbst bereits zweimal in Berlin bei den "Friday for Future" Kundgebungen dabei gewesen zu sein und sagt: "Das Engagement der jungen Leute kann man nur unterstützen. Ihre Themen sind nicht neu. Aber sie werden immer dringender. Es sind die gleichen Forderungen, für die ich seit 40 Jahren auf die Straße gehe."

Neben den Plakaten machen die Kinder und Jugendlichen aber auch lautstark auf ihr Anliegen aufmerksam. Mit Trillerpfeifen, Tröten und einer Schreiminute fordern sie von der Politik weltweit die ökologische Wende ein und machen auf die Gefahren aufmerksam, in denen der blaue Planet schwebt. Sie folgen damit der Schwedin Greta Thunberg, die die "Friday for Future" Bewegung gründete.

Die Kundgebung in Bad Belzig haben Jonas Dietrich, Ida Hartung und weitere Mitstreiter organisiert. Kerstin Panzner und Hans-Joachim Urmann sind eigens aus Niemegk gekommen, um die Organisatoren in ihrem Engagement für den Klimaschutz zu unterstützen. "Es ist absolut gut und richtig, dass die jungen Leute ihre Stimme erheben. Wenn nicht jetzt, wann dann", so Panzner.

Als die Demo nach einer Stunde endet, kündigt Jonas Dietrich an, dass es nicht die letzte Kundgebung in Bad Belzig gewesen sein wird. Am kommenden Freitag wollen sich die Organisatoren jedoch erst einmal der "Friday for Future" Kundgebung in Berlin anschließen.

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