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Kunstkirche
"Man kann im Leben gar nicht genug verpassen"

red / 10.07.2019, 08:00 Uhr
Hohenwerbig Dem Rietzer Künstler Walter Lauche widmet die Kunstkirche Hohenwerbig in diesem Sommer eine Ausstellung. Eröffnet wird diese am kommenden Freitag, 12. Juli, um 18.00 Uhr mit einem Sektempfang, bei dem Bilder und Texte des 2010 verstorbenen Malers und Lyrikers präsentiert werden und der Dokumentarfilm "Einfach malen" gezeigt wird.

Der in Grabow lebende Regisseur Hans-Dieter Rutsch hat 1993 den Dokumentarfilm über den Walter Lauche gedreht. Die Tochter des Künstlers, Cosima Hankel wird im Anschluss Geschichten und Gedichte aus Lauches Buch "Man kann im Leben gar nicht genug verpassen" vortragen und Fragen zum Künstler und seinem Werk beantworten.

Für Interessenten ist die Ausstellung bis zum 11. August jeden Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Gruppen, die sich außerhalb dieser Zeiten für eine Besichtigung anmelden möchten, wählen die Telefonnummer 033843/50545 beziehungsweise die 033843/51014.

Walter Lauche zog 1965 von West-Berlin in die DDR. Nach einem Jahr an der Hochschule für bildende Künste Dresden wurde er freischaffender Maler und Grafiker. In der Abgeschiedenheit des Fläming fand er schließlich die Muße für seine Werke. Das Alltagsleben der Menschen hier bestimmte seine Motive, die er mit kräftigen Farben auf der Leinwand verewigte.

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