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Weltenradler Thomas Meixner
Wladiwostok – mit dem Fahrrad der Sonne entgegen

Kurze Erholungspause: Steppenlager in Kasachstan.
Kurze Erholungspause: Steppenlager in Kasachstan. © Foto: privat
red / 14.02.2020, 16:00 Uhr
Niemegk Im zeitigen Frühjahr, an einem Gründonnerstag, brach der Weltenradler Thomas Meixner zu einer Radreise in den Fernen Osten Russlands auf. Er startete direkt in seiner Heimat in Sachsen-Anhalt um auf dem Landweg die Stadt Wladiwostok am Pazifik zu erreichen. Die Reise ging durch das südliche Polen, durch die Ukraine und Moldawien, wo er überall auf gastfreundliche Menschen traf. Aber auch mit der Geschichte, vor allem die des zweiten Weltkrieges, wurde er auf diesem sehr interessanten Streckenabschnitt konfrontiert. Das verstärkte sich noch, als er die Stadt Wolgograd (ehem. Stalingrad) erreichte, wo in einer riesigen Schlacht im letzten Weltkrieg zehntausende Soldaten ihr Leben ließen. Weiter ging es durch das riesige Kasachstan. Hier waren die Herausforderungen die starken Steppenwinde, einsame und zum Teil kilometerlange Staubpisten. Er erreichte die neue Hauptstadt Nur-Sultan, die sich wie eine Fatamorgana aus der Steppe erhebt.

Natürlich waren auch in Russland die gastfreundlichen Menschen sehr zahlreich und in den sibirischen Mittelgebirgen radelte er durch die grüne Taiga vorbei am Baikalsee. An die Mongolei und Tibet wurde er in Burjatien erinnert. Die mongolischstämmigen Burjaten pflegen nach wie vor ihren schamanischen Glauben und den tibetischen Buddhismus. Schließlich gelangte der Weltenradler in den fernen Osten und nach Wladiwostok, wo auch die längste Eisenbahnstrecke der Welt ihren letzten Bahnhof hat. Nach einem Abstecher in Japan, bestieg er mit seinem Fahrrad den Zug nach Moskau und verbrachte eine Woche im Wagon der Transsib. Nach mehr als fünf Monaten Abenteuer und 16630 Kilometer in den Waden kehrte Thomas Meixner wohlbehalten in seine Heimat zurück. Viele Erlebnisse und Eindrücke brachte er mit nach Hause. In einer interessanten Dia-Show, in der er auch Musik und Geräusche, die er selbst vor Ort aufgenommen hat, verarbeitet, möchte er die Zuschauer an dieser Reise teilhaben lassen. Im Rahmen einer Dia-Show wird Meixner am kommenden Donnerstag, 20. Februar,  um 19.30 Uhr im Kulturhaus in Niemegk über seine Reise berichten. Karten sind in Hausigs Blumeneck Niemegk, der Touristinfo Bad Belzig, Blumenladen Pusteblume Treuenbrietzen, Bahnhofsgaststätte Brück erhältlich.

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden.(pm)

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