Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Richtfest in der Birnenstraße
Armin Sasse beschert Groß Kreutz 20 barrierefreie Wohnungen plus Tagespflege

Th. Messerschmidt / 14.03.2020, 14:00 Uhr
Groß Kreutz (BRAWO) Groß Kreutz trägt die Birne im Wappen, lädt nunmehr im 20. Jahr zum Birnenfest ein und sieht, wie die neue Birnenstraße wächst und gedeiht. Die Straße zweigt zwischen Potsdamer Straße und Neue Straße von der B1 ab, verzweigt sich nördlich und schließt über die Straße Zu den Weiden an den Lakenweg an. Die Lage scheint interessant, denn die 20 Grundstücke – je zehn von privat und Gemeinde – für den individuellen Einfamilienhausbau waren schnell verkauft und sind in den letzten beiden Jahren zumeist schon bebaut worden. Das größte Haus entsteht vornan und war jüngst zur Richtfestreife gediehen, weswegen Bauherr Armin Sasse alle am Bau Beteiligten sowie Nachbarn und Gemeindevertreter zur zünftigen Feier eingeladen hatte. Beruflich erfüllt der Potsdamer mit seiner Firma Klima-MassivHaus die Hausbauträume anderer und wird privat immer mal wieder auch zum Bauherrn. In seiner Heimatstadt hat er privates Geld in Häuser und Wohnungen zum Vermieten investiert und sogar in einen Kindergarten. Seine erste Investition außerhalb Potsdams bringt Groß Kreutz ein stattliches Mietwohnhaus für barrierefreies Wohnen ein. 20 Wohneinheiten, je 40 bis 60 qm groß. Dazu eine Gewerbeeinheit für eine Tagespflege mit 12 Plätzen. Bürgermeister Reth Kalsow hoffte seit geraumer Zeit auf eine solche Investition, die es älteren Groß Kreutzern ermöglichen kann, in ihrer Heimat zu bleiben. "Unser Ziel ist es, ein solches Projekt möglichst in jedem unserer Ortsteile umgesetzt zu bekommen, ausgenommen Deetz, wo es so etwas schon gibt. Für Jeserig und Götz sind sie schon in Vorbereitung", verkündet Kalsow, der wie der Gemeinderatsvorsitzende Franz-Herbert Schäfer zu den Richtfestgästen zählte. Für den Richtspruch sorgte Holzbau-Spezialist René  Kalbe und ließ danach das Ehepaar Sasse sich am Einschlagen des letzten Nagels ins Gebälk versuchen, wobei sich die Bau-Routine von Armin Sasse auszahlte. Der  dankte sodann allen Baufirmen fürs gute Vorankommen und allen Gästen, insbesondere den Nachbarn, fürs  Kommen und erklärte den gemütlichen Teil für gekommen. Im beheizten Rohbau standen reichlich Essen und Getränke bereit, so dass der Abend lang wurde. Am nächsten Werktag wurde die Arbeit wieder aufgenommen mit dem erklärten Ziel, das 2-Millionen-Bauwerk bis zum Herbst 2020 fertigzustellen.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG