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Bernauer Landesliga-Handballer verlieren 24:27

Handball
Bären sind noch im Winterschlaf

Hochgestiegen: Der Bernauer Thomas Probst (mit Ball) setzt sich am Kreis durch.
Hochgestiegen: Der Bernauer Thomas Probst (mit Ball) setzt sich am Kreis durch. © Foto: Carola Voigt
Christopher Metzdorf, Dirk Schaal / 01.02.2019, 12:13 Uhr
Templin (MOZ) Nach langer Pause durften die Handballer des HSV Bernauer Bären nun endlich wieder ins Spielgeschehen der Landesliga Nord eingreifen. Zum ersten Spiel im neuen Jahr musste die Mannschaft in die Uckermark, zum Templiner SV Lok. Die Bären waren guter Dinge, konnten sie die letzten Begegnungen doch immer für sich entscheiden.

Der Start in die Partie begann aber holprig. Beide Mannschaften kamen nicht richtig ins Spiel und waren im Angriff zu harmlos und ideenlos. Gingen die Bernauer Gäste in Führung, hatte die meist nur kurzen Bestand. Templin glich fast postwendend aus. Ansonsten waren Treffer eher Mangelware. Nach einer Viertelstunde stand es gerade einmal 5:5 in der Partie. Erst kurz vor der Pause konnte sich Bernau mit einer 14:12-Führung ein wenig absetzen und so mit einem kleinen Puffer in die nächste Halbzeit starten.

Den besseren Start aus der Kabine erwischten jedoch die Uckermärker, die schnell den schmalen Vorsprung der Bären egalisierten. Wieder sahen die Zuschauer ein angriffschwaches Spiel beider Mannschaften. Keines der Teams konnte an diesem Tag sein Potenzial voll ausschöpfen. Als der Bernauer Dennis Bohne bereits in der 33. Minute seine dritte Zwei-Minuten-Strafe bekam und somit das Spiel von der Tribüne aus verfolgen durfte und David Schleicher ihm acht Minuten später folgte, war die Bernauer Abwehrreihe mächtig geschwächt. Dies nutzten die Templiner geschickt aus und gingen, trotz ihrer ebenfalls zwei roten Karten, als Sieger vom Feld.

Beide Mannschaften waren sich einig, dass es kein besonders kampfbetontes oder hartes Spiel war. So stellte sich allen die Frage, warum die Unparteiischen an diesem Tag ganze 16 Zweiminuten-Strafen und vier Disqualifikationen aussprachen.

Die Bären hoffen nun nach einer Woche Pause am 10. Februar in heimischer Halle, ihre Auftaktniederlage gegen Pritzwalk wieder gutzumachen und sich endlich den Winterschlaf aus den Augen zu reiben.

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