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Im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit geht Behörde ungewöhnliche Wege.

Außergewöhnlich
Theater mit dem Jobcenter

Jobcenter mit Bühne: Ein andernorts bereits erprobtes Theaterprojekt soll der Behörde helfen.
Jobcenter mit Bühne: Ein andernorts bereits erprobtes Theaterprojekt soll der Behörde helfen. © Foto: Oliver Voigt
Oliver Schwers / 05.06.2019, 06:00 Uhr
Prenzlau (MOZ) Neue Ideen im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit hat das Jobcenter Uckermark entwickelt. Wie die Behördenleitung informiert, beginnt in diesen Tagen ein spezielles Theaterprojekt. Es ist gedacht für Menschen, die Arbeitslosengeld II bekommen, und nur sehr schwer Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

So starten 19 Teilnehmer aus allen vier Geschäftsstellen des Jobcenters Uckermark in dieser Woche mit dem theaterpädagogischen Projekt "Activ".

Das Jobcenter setzt hierbei auf neue Ideen und Ansätze. Teilnehmer sollen dabei von Beginn an in jeder Hinsicht in die Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung eines Theaterstückes einbezogen werden.

Das Vorhaben richtet sich an deutsche Kunden als auch an Arbeitslose mit Migrationshintergrund, bei denen sich die bisherigen Angebote von Orientierung und sozialer Arbeit nicht bewährt haben.

Innerhalb des Theaterprojekts gibt es verschiedene Aufgaben und Herausforderungen. Auf diese Weise erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, sich in verschiedenen Berufsfeldern zu erproben sowie Berufsorientierung und Berufserfahrung zu sammeln und mit ihren Interessen und Fähigkeiten ins Verhältnis zu setzen.

"Es geht auch darum, die Menschen aufzuschließen", so Jobcenterleiter Michael Steffen. "Wir haben das Theaterprojekt an anderer Stelle erlebt und sind davon überzeugt. Auch bei der Landesgartenschau gab es ähnliche Reaktionen, als Langzeitarbeitslose durch positive Erlebnisse und Gespräche mit den Besuchern plötzlich wieder im Mittelpunkt standen und Wertschätzung erfahren haben."

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