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An der Angermünder Bruhnschule werden die Sommerferien zur Neugestaltung des zweiten Schulhofteiles genutzt.

Verschönerung
Mehr Platz für Bewegung

Ferienbaustelle: Die Gartzer Straßen- und Tiefbau GmbH krempelt derzeit den hinteren Schulhofteil der Gustav-Bruhn-Grundschule um. Die Kinder erhalten mehr Bewegungsmöglichkeiten.
Ferienbaustelle: Die Gartzer Straßen- und Tiefbau GmbH krempelt derzeit den hinteren Schulhofteil der Gustav-Bruhn-Grundschule um. Die Kinder erhalten mehr Bewegungsmöglichkeiten. © Foto: Kerstin Unger
Kerstin Unger / 17.07.2019, 06:15 Uhr
Angermünde (MOZ) Gerade war Bergfest für die Sommerferien. Während die Schüler der Angermünder Grundschule "Gustav Bruhn" noch drei Wochen Freizeit genießen können, wird auf ihrem Schulgelände fleißig gearbeitet. Der Bagger wühlt den Spielplatz der Hortkinder um. Er wird ganz neu gestaltet. Die Pläne dafür gibt es schon länger.

Der vordere Schulhof gegenüber der Turnhalle ist vor genau zehn Jahren für rund 100 000 Euro erneuert worden. Der Rest sollte bald folgen. Dennoch dauerte die Umsetzung bis jetzt.

Auch damals war die Gartzer Straßen- und Tiefbau GmbH mit den Bauarbeiten betraut. Jetzt sind sie wieder hier, um das Projekt zu vollenden. Seit einem Monat wird gebaggert. Dieser Teil des Schulhofes befindet sich noch fast im Originalzustand der Schuleinweihung im Jahr 1975. "Jetzt wird das komplette Regenwassernetz erneuert. Auch die Oberflächen werden neu gestaltet", berichtet Frank Dorn vom städtischen Bauamt, der sich am Montag auf der Baustelle über den Stand der Arbeiten informierte.

Dass ihre Firma in Aktion ist, wenn andere Ferien machen, ist für Polier Olaf Zimmermann und seine Kollegen normal. Der Unterricht soll schließlich so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. "Hier gibt‘s keinen Stillstand. Die Baustelle ist immer besetzt", sagt Olaf Zimmermann. Doch ganz fertig wird das Projekt bis zum Schuljahresbeginn dennoch nicht. Die Arbeiten gehen bis 30. September. Einige Spielgeräte, die noch dazukommen, werden auf Grund der langen Lieferzeit erst in den Herbstferien aufgestellt. Genug Platz zum Spielen und Toben haben die Kinder trotz der Sicherheitsabsperrungen aber noch in den anderen Bereichen des Schulhofes.

Bei den Planungen wurden auch die Leiterinnen der Schule und des Hortes einbezogen. Sie und ihre Kollegen kennen die Bedürfnisse der Kinder am besten. Die Kinder brauchen mehr Möglichkeiten, sich zu bewegen, hat Frank Dorn erfahren. "Deshalb werden auch Rasenflächen wieder verändert." Der Schulhofteil erhält am äußeren Rand eine Asphaltspur, damit die Kinder hier mit ihren Tretautos fahren können und auch wegen der Feuerwehrzufahrt. In der Mitte steht schon eine Tischtennisplatte. Hier kommen noch  Sitzgelegenheiten und Bäume dazu sowie eine Haltestange für die Einradfahrer. Am hinteren Rand des Hofes ist ein Schulgarten geplant, den die Schule selbst anlegen will. Als Clou soll es hier auch ein kleines Amphietheater geben.

Projektfinanzierung

Die Baukosten für die Umgestaltung des Schulhofes der Gustav-Bruhn-Schule liegen bei insgesamt 320 000 Euro. 90 Prozent davon sind Fördermittel der Investitionsbank des Landes Brandenburg und der EU aus dem Förderprogramm "Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Umland". Ausgereicht werden sie vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung".⇥kun

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